Lyrikfest »Weißräume«
Fünf Stimmen, viele Facetten: zugängliche und vielschichtige Gedichte über Alltag, Melancholie und Sprachlust – mit Raum für Austausch
Die Dortmunder Jürgen Brôcan und Ursula Maria Wartmann wählten für die zweite Ausgabe des Lyrikfests Weißräume arrivierte Autorinnen und Autoren aus, damit sie in ganz unterschiedlichen Stimmen die stilistische und inhaltliche Vielfalt der Lyrik vorstellen. Das Publikum wird unmittelbar zugängliche und dann wieder relativ komplexe, anspielungsreiche Gedichte hören können, es wird mit Bildern und Sprachspielen konfrontiert werden, es wird etwas über die Freuden des Alltags und über die Melancholie des Lebens erfahren dürfen. Das Gespräch und der Austausch mit dem Publikum in den Pausen zwischen den einzelnen Lesungen am Büffet und am Büchertisch ist ausdrücklich erwünscht.
Programm:
- 16:00 – 16:15 Uhr Begrüßung
- 16:15 – 16:45 Uhr Harald Albrecht
- 17:00 – 17:30 Uhr Elke Engelhardt
- 17:45 – 18:15 Uhr Norbert Lange
- 18:45 – 19:15 Uhr Lütfiye Güzel
- 19:30 – 20:00 Uhr Ulrich Koch
- 20:00 – 20:45 Uhr Ausklang
Moderiert wird das Lyrikfest von Ursula Maria Wartmann und Jürgen Brôcan.
Eine Kooperationsveranstaltung der Stadt- und Landesbibliothek, des Kulturbüros und der Bezirksvertretung Innenstadt West.
Lyrikfestivals gibt es überall in Deutschland, doch für das Ruhrgebiet fehlte eine solche Veranstaltung bisher. Das Lyrikfest »Weißräume« möchte einen Ort schaffen, an dem ganz verschiedene Stimmen von bekannten und eher unbekannten Autorinnen und Autoren zu Gehör kommen können.
Der Name ist dabei Programm: In der Buchgestaltung sind Weißräume jene Stellen, die nicht von einem Text, dem Schwarzraum, bedeckt sind. Wenn ein Gedicht auf einer Buchseite steht, umgeben von so viel Ungesagtem und Unsagbaren, dann muss das etwas Besonderes sein: Lyrik kann Gedanken und Ideen, Empfindungen, Erfahrungen und Gefühle auf kleinstem Raum darstellen. Sie eignet sich deshalb von allen literarischen Formen vielleicht am besten dazu, kulturelle und menschliche Werte zu vermitteln, soziale Netzwerke aufzubauen und gegenseitiges Verständnis zu wecken. Sie kann ein großes Vergnügen bedeuten (an der Sprache, den Gedanken, den Bildern, den Stimmungen) und zugleich ein Mittel der Erkenntnis sein.
Veranstaltungsort
Haus Schulte-Witten
Anschrift und Erreichbarkeit44149 Dortmund
Veranstalter
Haus Schulte-Witten
Anschrift und Erreichbarkeit44149 Dortmund
Schlagwörter
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