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Bund fördert mit 4,1 Mio. Euro: Dortmunder Bäder gehen nicht baden

Für die Sanierung der Hallenbäder in Mengede und Brackel hat die Stadt Dortmund erfolgreich Fördermittel beim Bund eingeworben: Rund 4,1 Millionen Euro fließen jetzt aus Berlin in die nötigen Sanierungen der Bäder. Das entlastet den Haushalt.

Bild: Sportwelt Dortmund
Schwimmbecken im Hallenbad Mengede
Die Sanierung des Hallenbads Mengede wird mit 2.023.312 Euro gefördert
Bild: Sportwelt Dortmund

Das Geld kommt aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten, das in diesem Jahr eine gesonderte Förderrunde für die Sanierung von Schwimmbädern ausgeschrieben hat. Dortmund erhält für das Hallenbad Brackel eine Förderung von 2.110.905 Euro, die Sanierung des Hallenbads Mengede wird mit 2.023.312 Euro gefördert.

Schwimmbäder in Dortmund

„Das sind tolle Nachrichten“

„Das sind tolle Nachrichten“, sagt Sportdezernentin Frauke Füsers: „Beide Bäder sind wichtige Anlaufpunkte für die Menschen in ihren Stadtbezirken. Darum liegen uns die Sanierungen auch so am Herzen. Hier lernen Kinder schwimmen, die umliegenden Schulen brauchen die Bäder für das Schulschwimmen, Familien können entspannen. Es ist besonders wichtig, dass wir diese Bäder langfristig erhalten.“

Sanierungskosten fast halbiert

Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
Personengruppe im Hallenbad Brackel
Beim Vor-Ort-Termin im Hallenbad Brackel (v.l.): Kai Bekker, Jens Röhmer (Geschäftsführer Revierpark Wischlingen), Sportdezernentin Frauke Füsers, Michael Dominik (Bäderkoordinator & Verwaltungsleitung RPW), Ingo Buchbender (Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe), Sabine Poschmann (MdB), Ilja Savinov (Badleitung).
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper

Durch die Förderung aus Berlin wird der städtische Eigenanteil an den notwendigen Sanierungen fast halbiert: Für Brackel liegen die geplanten Sanierungskosten bei fast 4,7 Millionen Euro. Davon kommen jetzt 2,1 Millionen Euro durch die Bundesförderung. Für die Sanierung in Mengede sind fast 4,5 Millionen Euro eingeplant, der Bund schießt jetzt rund 2 Millionen Euro dazu.

Was ist in den Bädern geplant? Beide Bäder sind gewissermaßen in die Jahre gekommen. Das Hallenbad Brackel hat 1966 den Betrieb aufgenommen, im Hallenbad Mengede wird seit 1969 geschwommen. Bauliche Substanz und Technik sind in beiden Bädern veraltet.

Ressourcen schonen und die CO₂-Emissionen nachhaltig senken

Das merkt man vor allem auch an der Stromrechnung. Füsers: „Beide Bäder erfüllen wichtige Aufgaben für die Gesellschaft. Aber uns bietet sich hier auch die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten: Durch die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Verbesserung der energetischen Qualität der Gebäude werden Ressourcen geschont und die CO₂-Emissionen nachhaltig gesenkt.“ Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu den kommunalen Klimaschutzzielen und zu einer nachhaltigen öffentlichen Infrastruktur.

Das Hallenbad Brackel und das Hallenbad Mengede werden beide durch den Revierpark Wischlingen betrieben.

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