Energie
DEW21 investiert in zukunftsfähige Wasserversorgung
Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) muss zum 1. Juli 2026 die Preise für Trinkwasser anpassen. Die für die Sicherung der Versorgungs- und Wasserqualität notwendigen erheblichen Investitionen in die Wasserinfrastruktur haben das Unternehmen zu diesem Schritt veranlasst.
Durch die Umstellung des Preissystems vor rund fünf Jahren können die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden auch weiterhin gering gehalten werden, eine moderate Preisanpassung ließ sich jedoch nicht vermeiden. Ab dem 1. Juli 2026 wird der Verbrauchspreis für Trinkwasser um 3,8 Prozent auf 1,357 Euro pro m³ (zzgl. Umsatzsteuer) erhöht. Der jährlich feste Systempreis steigt um 4 Prozent. Für private Haushalte bedeutet das konkret: Bewohnerinnen und Bewohner eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Dortmund zahlen monatlich rund 1,45 Euro (netto) mehr; für eine durchschnittliche Wohnung im Fünffamilienhaus betragen die monatlichen Mehrkosten etwa 0,70 Euro (netto).
Dortmund bleibt im Preisvergleich im Mittelfeld
Auch nach dieser Anpassung bleibt Dortmund im Vergleich der 30 größten NRW-Städte weiterhin im mittleren Preisbereich. Bei den verbrauchsabhängigen Arbeitspreisen gehört Dortmund nach wie vor zu den günstigsten Großstädten. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft, der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ), sichert DEW21 die tägliche Trinkwasserversorgung von rund 600.000 Bürgerinnen und Bürgern in Dortmund und Umgebung auf konstant hohem Niveau.
Sanierungen und Investitionen erklären die Preisanpassung
Um den steigenden Anforderungen durch die veränderten rechtlichen Vorgaben, den Klimawandel und die wachsenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, muss der Energie- und Wasserversorger seit Jahren immer mehr finanzielle Mittel aufbringen. Zu den zentralen Maßnahmen, deren Realisierung sich in den steigenden Investitionsausgaben widerspiegeln, zählen unter anderem die Sanierung von Transportleitungssträngen und Fallrohrleitungen, von Hochbehältern, Druckerhöhungsanlagen und Zwischenpumpwerken.
Hinzu kommen weitere Investitionen in die Infrastruktur der Wasserwerke an der Ruhr, wie zum Beispiel der Neubau der Weitergehenden Aufbereitungsanlagen in Halingen, der 2026 erfolgreich abgeschlossen wurde. Gleichzeitig befinden sich die Kosten für Bauleistungen, Material, Löhne und Energie auch weiterhin auf einem hohen Niveau. Diese Entwicklungen treffen alle Wasserversorger gleichermaßen, weshalb die Wasserpreise nicht nur in Dortmund, sondern in nahezu allen Städten und Gemeinden steigen.
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