Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Wirtschaftsförderung/Stadtentwicklung

PHOENIX WEST: Investoren für drei Industrie-Denkmäler gesucht

Die Stadt sucht Investor*innen für die ehemalige Gasgebläsehalle, das Pumpenhaus und den Gasometer auf PHOENIX WEST. Der ehemalige Hochofenstandort in Dortmund Hörde ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines ehemaligen Industriegeländes in einen modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort. Diese Erfolgsgeschichte soll jetzt ein neues Kapitel bekommen.

Bild: Stadt Dortmund / Hans Blossey
Luftaufnahme des Areals PHOENIX WEST
Luftbild PHONIX West mit Gasgebläsehalle (oben), Pumpenhaus und Gasometer und natürlich mit dem Hochofen
Bild: Stadt Dortmund / Hans Blossey

Schon zu Beginn der gewerblichen Herrichtung des Areals stand fest: Die denkmalgeschützten Gebäude, Hallen und Anlagen des ehemaligen Hochofenwerks sollen erhalten bleiben und neu genutzt werden - wirtschaftlich tragfähig und nachhaltig sinnvoll. Als Landmarken gehören sie prägend zum Gesamtbild von PHOENIX West.

Herausragende Adressen

Die drei zur Vermarktung stehenden, denkmalgeschützten Gebäude – Gasgebläsehalle, Pumpenhaus und Gasometer - liegen in repräsentativer Lage in unmittelbarer Nähe zur Hochofenanlage, dem „Herzstück“ von PHOENIX West. Gesucht werden nun Investor*innen, die an einer nachhaltigen Neunutzung der historischen Bauwerke interessiert sind und die Gebäude und Anlagen in Einklang mit der Gesamtentwicklung PHOENIX West werthaltig entwickeln wollen. Die Grundstücke gehören NRW.URBAN. Zusammen mit der Stadt Dortmund startet nun ein neuer Anlauf für die Zukunft der drei herausragenden Adressen.

Drei Denkmäler – drei neue Zukunftsorte

Die Gasgebläsehalle aus dem Jahre 1937 (Erweiterungen bis 1957) bietet auf einem 13.617 Quadratmeter großen Grundstück einen Mix aus Industriearchitektur und beeindruckenden Raumdimensionen. Der erhaltene Bestand eröffnet viele Möglichkeiten für innovative Arbeitswelten. Ein zusätzlicher Baukörper ist zulässig.
Das Pumpenhaus aus dem Jahre 1951 überzeugt durch seine robuste Bauweise und klar ablesbare industrielle Struktur. Auf dem Grundstück stehen auch die beiden markanten Kühlturm-Gerüste aus Stahl. Sie ergänzen das denkmalgeschützte Ensemble. Auf dem 9.335 Quadratmeter großen Grundstück sind neben der Nutzung des denkmalgeschützten Bestandes bauliche Ergänzungen grundsätzlich möglich, sodass zusätzliche Flächen flexibel geschaffen und moderne Anforderungen an Funktionalität, Technik und Flächeneffizienz erfüllt werden können.
Als weithin sichtbares Symbol des industriellen Erbes der Region prägt der Gasometer die Skyline von PHOENIX West. Mit seiner imposanten Höhe und klaren Stahlstruktur bietet er ideale Voraussetzungen für spektakuläre Umnutzungen, etwa als Event, Ausstellungs-, oder Erlebnis-Immobilie. Auf dem 8.027 Quadratmeter großen Grundstück ist ebenfalls eine ergänzende Bebauung möglich.

So läuft die Ausschreibung

NRW.URBAN wird in Abstimmung mit der Stadt Dortmund Verkaufsverhandlungen zu den Grundstücken nebst Denkmälern führen. Gleichbehandlung, Transparenz und Wettbewerb sind dabei wichtig.
Interessierte, die an einem oder mehreren der Grundstücke mit Denkmälern interessiert sind, können sich per E-Mail ( info@nrw-urban.de ) bis Freitag, 24. Juli 2026, bei der NRW.URBAN GmbH & Co. KG melden.
Alle Interessierten erhalten von NRW.URBAN dann Informationen zu den zur Vermarktung stehenden Grundstücken und Gebäuden, die städtebaulichen und nutzungsbezogenen Zielvorstellungen sowie detaillierte Informationen zum weiteren Verfahren.

PHOENIX West – ein Areal mit besonderem Konzept

Auf der Gesamtfläche von 114 Hektar hat sich PHOENIX West als „der“ Standort für Mikro- und Nanotechnologie, IT sowie innovative Produktionstechnologie etabliert. Die Flächen sind nahezu vollständig vermarktet und bieten Unternehmen aus zukunftsweisenden Branchen optimale Rahmenbedingungen. Mit der MST.factory dortmund und dem ZfP (Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund) sind gleich zwei Kompetenzzentren des TechnologieZentrumDortmund (TZDO) hier vertreten.
Insgesamt sind bereits rund 120 Firmen mit mehr als 5.700 Beschäftigten am Standort tätig. Dazu zählen neben jungen, innovativen Unternehmen auch überregional tätige Dienstleistungsunternehmen. Größte Arbeitgeber sind Stromnetz-Betreiber Amprion und das IT-Unternehmen Materna. Damit arbeiten heute mehr Menschen auf PHOENIX West als zu den Hochzeiten des Hoesch-Konzerns in den 1960er-Jahren.
Neben der dynamischen Unternehmenslandschaft und den zahleichen qualifizierten Arbeitsplätzen profitiert PHOENIX West besonders von seiner außergewöhnlichen Einbindung in den umgebenden Freiraum und großzügige Grünflächen. Der 59 Hektar große PHOENIX Park vernetzt den Standort attraktiv mit dem Westfalenpark, dem Rombergpark und dem PHOENIX See.
Die Kombination aus Industriegeschichte, Hochtechnologie, Dienstleistungen sowie Erholungsflächen und Kulturangebote macht PHOENIX West zu einem einzigartigen, integrierten Standort für Arbeiten, Freizeit und Erholung.

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Nordbad schließt bis zum 2. September
Mo 24. August 2026
Innenstadt-Nord
Aufnahme des Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken des Nordbads in Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Thimo Mallon
Das erste Foto: Löwen-Jungtiere entwickeln sich gut
Fr 21. August 2026
Hombruch
Eine Löwin liegt auf dem Boden. Sie säugt dabei vier Jungtiere.
Bild: Zoo Dortmund
Fahrgeschäfte, Programm, Verkehr: Alles zur Evinger Kohlenkirmes
Mi 19. August 2026
Eving
Menschen bummeln auf der Kohlen-Kirmes. Es sind Fahrgeschäfte zu sehen wie ein Riesenrad.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Zwischen Kränen und Kreativität: Der Hafenspaziergang 2026
Di 18. August 2026
Menschen laufen an einer Promenade eines Kanals entlang.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Vielfalt wirkt: Praxis-Impulse für Frauen, Unternehmen und die Arbeitswelt
Di 18. August 2026
Eine weibliche Person sitzt neben einer männlichen Person und erklärt ihr etwas am Laptop.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Vorverkauf für das Lichterfest 2026 ist gestartet
Mo 17. August 2026
Innenstadt-Ost
Am 29. August findet wieder ein Feuerwerk im Westfalenpark statt.
Bild: Westfalenpark Dortmund
Mehr als 50 Orte machen den „Tag des offenen Denkmals“ 2026 lebendig
Fr 14. August 2026
Menschen stehen im Alten Hafenamt im Flur und halten eine Broschüre in die Kamera vom Tag des offenen Denkmals.
Bild: Stadt Dortmund / Christian Schön
So könnte der Anbau für das Phoenix-Gymnasium aussehen
Do 13. August 2026
Hörde
Phoenix-Gymnasium: Rot markiert ist das Plangebiet für den neuen Erweiterungsbau und sein Außengelände.
Bild: NRW.URBAN
Mit Künstlicher Intelligenz zum Ausbildungsplatz
Mi 12. August 2026
Ein Kind benutzt ein Tablet mit einer Berufsfindungssoftware.
Bild: Stadt Dortmund / Markus Kaminski
BVB feiert Saisoneröffnung: Tipps für eine entspannte Anreise
Mi 12. August 2026
BVB Legendenbahn
Bild: DSW21
Feuerwehr testet neue Technologie für mehr Sicherheit bei Brandeinsätzen
Di 11. August 2026
Ein zweiköpfiger Atemschutztrupp geht als Übung in eine verrauchte Wohnung.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Wie gut sind Dortmunds Straßen? Rollende High-Tech mit Argus-Augen und Supernase unterwegs
Mo 10. August 2026
Spezial-Messfahrzeug analysiert Straßenzustand
Bild: Firma Schnierung GmbH
Naturschutzgebiet „Im Siesack“: Dieses grüne Paradies ist ein Rinder-Garten
Fr 7. August 2026
Mengede
Eine Heckrinderherde beweidet die Naturschutzfläche „Im Siesack“.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Kostenlose Bustouren für Seniorinnen und Senioren in Dortmund
Do 6. August 2026
Kostenfreie Bustouren für Senioren und Seniorinnen führen vom 7. bis 28. September durch alle zwölf Dortmunder Stadtbezirke.
Bild: Stadt Dortmund / Leonardo Hering
Tierische Persönlichkeiten im Dortmunder Zoo
Mi 5. August 2026
Hombruch
Zoolotse Marcel Stawinoga füttert die Angola-Giraffe Zikomo.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

bus, bustour, heimatmuseum, lüdo, lütgendortmund, senior, senioren, seniorinnen