Wirtschaft
Starker Standort: Dortmunds Immobilienmarkt bleibt stabil
Der Immobilienmarkt in Dortmund bleibt auch in anspruchsvollen Zeiten weiterhin stabil und anpassungsfähig. Das zeigt der aktuelle Immobilienmarktbericht, den die Wirtschaftsförderung mit dem Unternehmen bulwiengesa erstellt hat. Die Analyse zeigt: Die Stärke des Standorts liegt in seiner breiten wirtschaftlichen Basis und den Dynamiken der Marktsegmente. Die untersuchten Asset-Klassen: Büro, Einzelhandel, Wohnen, Logistik und Hotel.
Ein deutliches Signal setzt in Dortmund der Büromarkt: Mit einem Flächenumsatz von 150.000 Quadratmetern wurde 2025 der zweithöchste Wert der vergangenen Jahre erreicht und das langjährige Mittel klar übertroffen. Getragen wird die Nachfrage vor allem durch öffentliche und institutionelle Nutzerinnen und Nutzern. Gleichzeitig steigen die Mieten weiter an – ein Hinweis auf die hohe Nachfrage nach modernen Flächen.
Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund
Um insbesondere die Entwicklung auf dem Büroimmobilienmarkt zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Pendlerverflechtungen: 122.000 Menschen pendeln täglich in die Stadt ein, während nur 87.000 Menschen auspendeln. Insofern sieht man, dass wir in Dortmund auch eine überdurchschnittliche Bevölkerungs- und auch Beschäftigungsentwicklung haben. Wir haben bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die 270.000 Marke jetzt durchschritten, sodass wir im Moment einen Rekordanzahl an sozialversicherungsverpflichtigen Beschäftigten in dieser Stadt haben. Noch nie hatten so viele Menschen in dieser Stadt Arbeit.
Dortmunds Innenstadt als regionaler Anziehungspunkt
Auch der Einzelhandel behauptet seine Rolle als regionaler Anziehungspunkt. Die Dortmunder Innenstadt mit dem Westenhellweg zählt weiterhin zu den meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Mit einem Zentralitätsindex von 113,1 zieht die Stadt Kaufkraft weit über die eigenen Grenzen hinaus an.
Geschaftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund
Dortmund ist nach wie vor eine sehr dynamische Stadt und nimmt eine zentrale Rolle im Immobilienmarkt im Ruhrgebiet ein. Der Immobilienmarkt spiegelt auch insgesamt die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und auch der Region wider und bietet für Investitionen weiterhin sehr gute Chancen.
Logistik: Zentral gelegen und gut ausgebaut
Im Logistiksegment profitiert Dortmund von seiner zentralen Lage und der guten Infrastruktur. Nach einer ruhigeren Phase hat sich der Flächenumsatz zuletzt wieder erholt und liegt bei rund 200.000 Quadratmetern. Damit gehört Dortmund zu den wichtigsten Logistikstandorten im Ruhrgebiet.
Zwei größere Logistikflächen sind noch in der Entwicklung: der
Hotelmarkt: Erholung nach der Pandemie
Der erfolgreiche Strukturwandel zeigt sich insbesondere im Light-Industrial-Segment, in dem sich die Vielfalt der Dortmunder Wirtschaft – von Produktion über Technologie bis hin zu Handwerk und Forschung – unmittelbar in einer breiten und stabilen Nachfrage widerspiegelt. Parallel dazu hat der Hotelmarkt die Pandemie endgültig hinter sich gelassen und verzeichnet steigende Übernachtungszahlen. Zusätzliche Impulse kamen zuletzt durch Großveranstaltungen wie die Fußball-Europameisterschaft.
Die Ergebnisse des Berichts unterstreichen die Standortqualitäten Dortmunds: zentrale Lage in Deutschland und Europa, leistungsfähige Infrastruktur und eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur. Diese Faktoren bilden eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes.
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