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Erfolgsausstellung über Dortmunder Griechen bis September verlängert

Film und Ausstellung erzählen persönliche Geschichten griechischer Migration im Hoesch-Museum

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Wie prägen Migration und Arbeit das Leben? Andrea Lötscher und Erika Römer erzählen mit ihrem Dokumentarfilm „Sofia & Stella. Zwei Erzählungen vom Dort und Hier“ die Migrationserfahrungen zweier griechischer Gastarbeiter*innen. Das Hoesch-Museum Dortmund (Eberhardstr. 12) zeigt den Film am Sonntag, 7. Juni, um 14 Uhr.

Der 55-minütige Dokumentarfilm begleitet die beiden Rentnerinnen Sofia Papadoupoulou und Stella Ananiadou aus Castrop-Rauxel auf ihrer Reise in ihre Heimatdörfer in Nordgriechenland. In den 1960er-Jahren kamen beide als sogenannte Gastarbeiterinnen nach Deutschland. Die Begegnung mit ihrer Vergangenheit eröffnet einen sehr persönlichen Blick auf Migrationserfahrungen, familiäre Brüche, Erinnerungen und Identität.

Rückkehr zu den eigenen Wurzeln - Gespräch nach der Film-Vorführung

Die Filmemacherinnen erzählen von den Herausforderungen eines Lebens zwischen Herkunfts- und Ankunftsland, von den Folgen eines zerrissenen Familienlebens, aber auch von Mut, Selbstständigkeit und den Erfolgen einer Generation junger Frauen. So entsteht ein eindrucksvolles Porträt über Heimat, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel.

Im Anschluss an die Filmvorführung kommen Beteiligte mit dem Publikum ins Gespräch. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei die Gelegenheit, Hintergründe zum Film sowie persönliche Perspektiven auf die Geschichte der Arbeitsmigration kennenzulernen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sonderausstellung bis September verlängert

Das Hoesch-Museum verlängert seine Sonderausstellung „‚Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…‘ Dortmunder Griechen 1976“ wegen des großen Erfolges nun bis zum 20. September. Die Ausstellung zurück geht auf eine Fotoserie der Dortmunder Fotografen Jürgen Spiler und Thomas Strenge. Für die Dortmunder Auslandskulturtage 1976 dokumentierten sie den Alltag der griechischen Community in Dortmund. Ihre kontrastreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen Szenen aus Familie, Schule, Arbeit, Freizeit und Gemeindeleben und vermitteln ein eindringliches Bild der Lebenswelt einer ersten Migrantengeneration.

Fünfzig Jahre später präsentiert das Hoesch-Museum eine neue Auswahl dieser historischen Fotografien. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Bilder vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und gewachsener Teilhabe neu zu betrachten.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen. Es kostet 5 Euro und ist im Museumsshop erhältlich. Bestellungen sind außerdem per E-Mail an info@hoesch-museum.de gegen Vorkasse möglich.

dortmund.de/hoeschmuseum

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Kultur & Freizeit Dortmund historisch