Hauptfriedhof in Brackel
Große Piktogramme rufen zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf Rad- und Fußweg auf
Seit fast zwei Jahren gibt es den neuen Rad- und Fußweg zwischen B1 und Hauptfriedhof. Teilweise verläuft er über den Friedhof. Weil an diesem Ort besondere Rücksicht auf Fußgänger*innen nötig ist, gibt es neue Markierungen.
Der Hauptfriedhof ist Dortmunds größte Grünanlage. Damit ist er nicht nur Ort der Trauer und des Abschieds, sondern auch Naherholungsgebiet für Naturliebende. Für den immensen Freizeit- und Erholungswert des rund 112 Hektar großen Geländes sorgt auch der gemeinsame Rad- und Fußweg im Süden des Friedhofs. Dort treffen Radfahrer*innen, die schnell von A nach B wollen, auf Spaziergänger*innen. Um für gegenseitige Rücksichtnahme zu werben, haben die Friedhöfe Dortmund nun Piktogramme auf den Weg zeichnen lassen.
Die großen Bilder sind unübersehbar. Ihre Botschaft: „Gemeinsam mit Rücksicht.“ Viele Besucher*innen des Friedhofs sind ältere Menschen oder Trauernde. Ziel ist es, sie vor Stürzen zu schützen - ebenso natürlich auch die Radfahrer*innen.
Ein freundliches Klingeln hilft
Nach Beschwerden von Fußgänger*innen über zu schnell fahrende Radfahrer*innen hatte die Friedhofsverwaltung auf dem 500 Meter langen Abschnitt, der über den südlichen Bereich des Friedhofs führt, zunächst mit „Tempo 5“-Empfehlungen gearbeitet. Diese Schilder haben aber nicht gut funktioniert. Die neuen Piktogramme kommen bisher deutlich besser an. Ob die gewünschte Wirkung eintritt, lässt sich erst beurteilen, wenn im Frühling die Zahl die Zahl der Spaziergänger- und Radfahrer*innen wieder deutlich zunimmt.
Die Grundregel der gegenseitigen Rücksichtnahme aus der Straßenverkehrsordnung trifft auf dem Friedhof besonders zu: Fußgänger*innen und Radfahrer*innen teilen sich den Platz. Rücksicht ist dabei das Wichtigste. Radfahrende sollten langsam fahren, Abstand halten und Fußgänger*innen Vorrang geben. Ein freundliches Klingeln hilft, sich bemerkbar zu machen.