Unterstützung in herausfordernden Lebenslagen
Kinder als Angehörige psychisch kranker Eltern
In Deutschland wachsen ca. zwei Millionen Kinder in Familien auf, in denen ein Elternteil psychisch krank ist. Für die betroffenen Eltern existiert ein Netz medizinischer, therapeutischer und anderer Hilfen. Die Kinder als Angehörige bleiben oft mit ihren vielfältigen Sorgen, Ängsten und Problemen auf sich alleine gestellt. Effektive Hilfe kann nur durch ein abgestimmtes Miteinander von Psychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe gelingen.
Ein hilfreicher professioneller Umgang mit den Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien setzt eine Perspektive voraus, die psychologisches, medizinisches und sozialpädagogisches Wissen berücksichtigt.
Um dies gewährleisten zu können, hat sich im Jahr 2008 in Dortmund das Netzwerk "Kinder als Angehörige psychisch kranker Eltern" (KAP- DO) gegründet. Neben den beiden Initiatoren, dem Gesundheitsamt und dem Jugendamt sind die Dortmunder psychiatrischen Kliniken und Träger unterschiedlicher Hilfen aus Psychiatrie und Jugendhilfe Mitglieder des Netzwerkes.
Ziel der Kooperation ist es, eine Abstimmung der unterschiedlichen Wissensbestände, Arbeitsweisen und Methoden beteiligter Institutionen zu ermöglichen, um auf diese Weise wirksamer unterstützende Angebote für Kinder und ihre psychisch kranken Eltern in Dortmund gestalten zu können.
Beim Aufbau und der Umsetzung des Netzwerkgedankens orientierte sich das Dortmunder Netzwerk am Forschungsprojekt „Kinder als Angehörige psychisch Kranker“, das von Prof. Dr. Albert Lenz, Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn, Institut für Gesundheitsforschung und soziale Psychiatrie, geleitet wurde. Als Modellregion war Dortmund Teil dieses Projektes. Das Dortmunder Netzwerk wurde vom Team des Forschungsprojektes in der Ausgestaltung der Kooperationsbeziehungen unterstützt.
Die Geschäftsführung des Netzwerkes liegt in gemeinsamer Verantwortung von Gesundheitsamt, Jugendamt und freien Trägern.
Downloads
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Geschäftsordnung KAP-DO, 232 KB, PDF -
Angebote für psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder, 174 KB, PDF -
Rückblick auf den 1. Dortmunder Fachtag KAP-DO, 5 MB, PDF -
Dokumentation Fachtag "Kinder psychisch kranker Eltern – Hilfestrukturen für das Familiensystem" am 19.04.2018, 2 MB, PDF -
Literaturliste, 56 KB, PDF
Über das Gesundheitsamt finanzierte spezifische Angebote für Familien mit psychisch erkranktem Elternteil
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Seelenpflaster: Einzelberatung für Eltern, Einzelberatung Kinder psychisch kranker Eltern, offene Elterngruppe, Kindergruppe (6-8 Jahre), Teeniegruppe (9-14 Jahre) -
Fantastische Superhelden: Gruppenangebot für Kinder im Alter von 8-11 Jahren -
Zeitschenker: Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern -
Elternsein: Elterngruppe u. Einzelberatung für psychisch erkrankte Eltern in stationärer, teilstationärer u. nachstationärer Behandlung (in Kooperation mit den Dortmunder psychiatrischen Kliniken)
Links
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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch kranker Eltern (Zusammenschluss von Fachleuten verschiedenster Projekte) -
Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) - Selbsthilfeorganisation und Solidargemeinschaft von Familien mit psychisch Kranken -
Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. - Unterseite zum Thema "Kinder" -
Durchblick Filme, Bundesverband Jugend und Film e.V. -
Netzwerk Children of mentally ill parents – CHIMPS-NET
Kontakt
Stadt Dortmund - Gesundheitsamt - Koordinationsstelle im Gesundheitsbereich
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
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Montagbis und bis
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Dienstagbis und bis
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Mittwochbis und bis
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Donnerstagbis und bis
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Freitagbis
Kontakt
Stadt Dortmund - Jugendamt
Anschrift und Erreichbarkeit44141 Dortmund
Die Adresse Voßkuhle 37, 44141 Dortmund, ist gut erreichbar:
Mit ÖPNV: Die U-Bahn-Linie U47 hält an der nahegelegenen Haltestelle "Voßkuhle" (ca. 3 Gehminuten entfernt). Die Buslinien 455 und 456 halten ebenfalls an der Haltestelle "Voßkuhle".
Mit dem Auto: Die Adresse liegt nahe dem Westfalendamm (B1) und ist über das Straßennetz gut angebunden. Parkmöglichkeiten stehen Ihnen sowohl auf unseren Besucherparkplätzen als auch in der umliegenden Umgebung kostenfrei zur Verfügung.
Koordinierungsstelle Frühe Hilfen
Kontakt
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