Kultur & Freizeit
Lieben Sie Brahms! Ein Dortmunder Zyklus im Konzerthaus
Am 28. und 29. April 2026 bringen die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jordan de Souza sämtliche vier Sinfonien von Johannes Brahms im Konzerthaus Dortmund zur Aufführung. Der Zyklus ist als konzentriertes Dortmunder Projekt angelegt: zwei Abende, vier Werke, ein großer musikalischer Zusammenhang.
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Mit dem Brahms-Zyklus setzen Jordan de Souza und die
Dortmunder Generalmusikdirektor
Brahms war kein Dortmunder - schade eigentlich
Ein Zyklus aus der Stadt heraus gedacht
Dass dieser Brahms-Zyklus in Dortmund entsteht, ist mehr als ein Spielplanereignis. Die
Gerade darin liegt die besondere Perspektive dieses Projekts: Brahms erscheint hier nicht als abstraktes Monument, sondern als Musik, die aus Erfahrung, Reibung, Wärme und innerer Spannung lebt. Im Zusammenhang aller vier Sinfonien wird hörbar, wie unterschiedlich diese Werke sprechen und wie stark sie gerade dann wirken, wenn ein Orchester sie aus einem gemeinsamen künstlerischen Bewusstsein heraus entwickelt. Der Brahms-Zyklus passt damit auch in die programmatische Linie der Dortmunder Philharmoniker, große Werke nicht nur zu präsentieren, sondern in einen erfahrbaren Zusammenhang mit Stadt, Gesellschaft und Gegenwart zu stellen.
Hamburg 1980, Rockpalast
Man sollte Brahms nicht in so kleinen Portionen hören. Das wäre so, als würde man in einem hervorragenden Restaurant nach der Vorspeise zahlen und behaupten, man hätte das Konzept verstanden. Seine vier Sinfonien sind vier Gänge mit sehr unterschiedlichem Charakter: kraftvoll, warm, aufgewühlt, klar. Zusammen zeigen sie erst, wie groß, schön und überraschend Brahms wirklich ist. Wer sich weniger als vier Sinfonien gönnt, geht verdammt hungrig nach Hause.
Ein Brahms, den du nicht ablehnen kannst.
„Brahms war kein Dortmunder – schade eigentlich“ (Jordan de Souza). Denn er hätte sich hier wohl gefühlt, durch den Westpark spazierend, danach vielleicht auf ein Pils am Alten Markt, aufmerksam, aber nie auftrumpfend und immer mit Bodenhaftung. Genauso ist seine Musik: Brahms schrieb nicht für den schnellen Effekt. Seine vier Sinfonien sind dafür das beste Beispiel: keine Sammlung hübscher Einfälle, sondern ein ganzer Kosmos aus Kraft, Wärme, Widerstand, Trost und jener sehr besonderen Schönheit, die nie dekorativ wird.
Karten sind (
Brahms-Zyklus 1
Dienstag, 28. April 2026, 19:30 Uhr
Einführung: 19:00 Uhr
Konzerthaus Dortmund
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Brahms-Zyklus 2
Mittwoch, 29. April 2026, 19:30 Uhr
Einführung: 19:00 Uhr
Konzerthaus Dortmund
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
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