Verwaltung
Nach 26 Jahren bei der Stadt Dortmund: Jörg Stüdemann geht in Ruhestand
Stadtdirektor und Kämmerer Jörg Stüdemann (69) geht zum 31. März 2026 in den Ruhestand.
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Stüdemann kam im Jahr 2000 als Beigeordneter für Kultur, Sport und Freizeit zur Stadt Dortmund. Zehn Jahre später wurde er zusätzlich Kämmerer, kurz darauf zudem zum Stadtdirektor bestellt. Seitdem war er allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters.
Schon seit den 90er-Jahren in der Verwaltung tätig
Der studierte Germanist und Sozialwissenschaftler verantwortete neben Stadtkämmerei und Stadtkasse/Steueramt auch das Amt für Liegenschaften. Als Kulturdezernent war er für das
Jörg Stüdemann ist bereits seit Mitte der 1990er-Jahre in der öffentlichen Verwaltung tätig: Der gebürtige Bochumer kam damals aus Dresden nach Dortmund. In der sächsischen Landeshauptstadt war er zuvor Bürgermeister für Kultur, Sport und Jugend.
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Herzlichen Dank! Die ganze Stadt bedankt sich bei Ihnen.
Viele Projekte gehen auf ihn zurück
In seine Zeit als Kulturdezernent in Dortmund fielen wichtige Weichenstellungen für die Kulturstadt Dortmund, darunter die Gründung des Dortmunder U als Zentrum für Kunst, Kreativität und Digitalkultur, die Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Gründung der Akademie für Theater und Digitalität als sechste Sparte des Theater Dortmund oder der Aufbau des schauraum: comic + cartoon.
Mit seinem Namen verbunden sind auch das Festival Djelem Djelem als größtes Kulturfestival der Sinti und Roma in Deutschland und der große Erfolg des Dietrich-Keuning-Hauses als Kultur- und soziokulturelles Zentrum.
Oberbürgermeister dankt Stüdemann für seine Dienste
„Jörg Stüdemannn hat mehr als ein Vierteljahrhundert als Beigeordneter für die Stadt gewirkt. Meines Wissens ist er damit der dienstälteste Dezernent, den die Stadt je hatte – und das in sehr herausfordernden Bereichen und in schwierigen Zeiten“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Trotzdem ist es ihm als Kämmerer immer gelungen, einen genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen. Wir sind handlungsfähig geblieben – für Investitionen, für Sport, für Kultur. Dazu meine Gratulation und größte Hochachtung!“
Die Junge Bühne als kommendes Projekt werde immer mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden, so Kalouti: „Herzlichen Dank! Die ganze Stadt bedankt sich bei Ihnen.“
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