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Online beteiligen: Wie sollen sich Eving, Innenstadt-Nord und Scharnhorst entwickeln?

Wo werden sich Eving, die Innenstadt-Nord und Scharnhorst im nächsten Jahrzehnt verändern? Welche Themen sind den Bewohner*innen wichtig? Dazu gibt es eine Online-Beteiligung.

Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt hat neue Integrierte Stadtbezirksentwicklungskonzepte (kurz: INSEKT) 2030+ für Eving, die Innenstadt-Nord und Scharnhorst erarbeitet. Jetzt sind die Dortmunder*innen gefragt mit ihrer Meinung. Denn die Bewohner*innen kennen ihr Umfeld ganz genau und sind Expert*innen für das, was die Nachbarschaften vor Ort bewegt.

Was ein Entwicklungskonzept alles beinhaltet

In den vergangenen Monaten hat sich der Geschäftsbereich Stadtentwicklung des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes dafür intensiv mit den drei Stadtbezirken auseinandergesetzt. In einem umfangreichen Prozess wurden die Qualitäten und Handlungsbedarfe analysiert, diskutiert und bewertet. Dabei fiel der Blick insbesondere auf die Anforderungen des Wohnens, der Wirtschaft, der Mobilität, des Freiraums und des Stadtklimas sowie auf die sozialen Infrastrukturen. Daraus ergaben sich Handlungsfelder und Ziele für die künftige Entwicklung in den Stadtbezirken.

Welche Meinung haben die Bewohner*innen?

Die Online-Beteiligung startet direkt nach Ostern: Von Dienstag, 22. April, bis einschließlich 6. Mai können sich die Bürger*innen auf der Internetseite des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes über die Ideen für ihren Stadtbezirk informieren und einbringen. Der Kurzlink dafür lautet: dortmund.de/INSEKT.

Direktlinks zu den Stadtbezirksumfragen

Wer sich beteiligen möchte, aber keinen Zugang zum Internet hat, kann sich auch telefonisch an das INSEKT-Team im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt wenden: 0231 50-24913.

Die Online-Beteiligung ist neben den verwaltungsinternen Workshops und dem Austausch mit der Politik der zentrale Beteiligungsbaustein der aktuell laufenden INSEKT-Prozesse. Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt kommt damit dem Wunsch einer möglichst frühzeitigen und unmittelbaren Beteiligung nach.

Meinungen fließen in den weiteren Prozess mit ein

Die Beiträge, die über die Online-Plattform eingehen, fließen in die INSEKT ein. Jeder Beitrag ist wichtig und bereichert das Konzept. Allerdings kann nicht jeder Wunsch und Vorschlag berücksichtigt werden – denn Aufgabe von Planung ist es, die Wünsche und Vorschläge in Zusammenhang mit den örtlichen Anforderungen zu betrachten und untereinander abzuwägen. Dennoch wird jeder Beitrag aufgegriffen und im Wissens- und Themenspeicher festgehalten.

Hintergrund

Die Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte (INSEKT) sind ein informelles Planungsinstrument, das eine rahmen- und anstoßgebende Funktion übernimmt. Die INSEKT stehen genau zwischen der gesamtstädtischen Flächennutzungsplanung und den konkreten Rahmen- und Bebauungsplänen. Gemäß Baugesetzbuch müssen sie vom Rat der Stadt beschlossen werden. Wenn dies erfolgt ist, sind sie für die Bauleitplanung verbindlich.

Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund hat die INSEKT für alle zwölf Stadtbezirke erstmals im Jahr 2004 erstellt und im Jahr 2009 fortgeschrieben. Im Jahr 2018 folgte der politische Auftrag, die „INSEKT 2030+“ für alle zwölf Stadtbezirke mit einer Planungsperspektive von zehn bis 15 Jahren weiterzuentwickeln.

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