Sauberkeit und Entsorgung
Teilnahmerekord bei cleanupDO 2026 – Bürgerengagement so hoch wie nie
Bereits zum elften Mal riefen das Umweltamt der Stadt Dortmund und die EDG die Dortmunderinnen und Dortmunder auf, sich im Rahmen von cleanupDO für eine saubere Stadt einzusetzen. Dem Aufruf folgten knapp 18.000 Freiwillige – so viele wie nie zuvor.
Zwischen dem 16. und 29. März waren stadtweit rund 18.000 ehrenamtliche kleine und große Helferinnen und Helfer unterwegs, um überall in der Stadt – teils formiert als Gruppen oder auch Einzelkämpferinnen und -Kämpfer – achtlos entsorgte oder liegengelassene Abfälle im öffentlichen Raum einzusammeln. Rund 300 unterschiedliche Sammlungen waren im Vorfeld angemeldet und mit Arbeitsmaterialien wie Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet worden, die im Anschluss durch die EDG eingesammelt und entsorgt wurden.
Viele Hände packten mit an
Unter ihnen eine Kleingruppe der Nordmarkt-Grundschule, die gemeinsam mit dem außerschulischen Bildungsanbieter Querwaldein e.V. Dortmund im Rahmen des Projekts „Lernen neu denken“ im Evinger Süggelwald Abfall gesammelt hat.
Für Marion Metzger, geschäftsführende Vorständin des Vereins, ist die Teilnahme an Säuberungsaktionen im urbanen Raum von großer Bedeutung, um Bildung für nachhaltige Entwicklung lebendig und wirksam zu vermitteln: „Indem die Kinder selbst aktiv werden und Verantwortung für ihr Wohnumfeld übernehmen, erfahren sie Umweltbildung nicht nur theoretisch. Gerade solche Erfahrungen prägen nachhaltig das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen und stärken außerdem soziale Kompetenzen und das Gemeinschaftsgefühl.“
Nach einem kurzen Exkurs zur Zersetzungsdauer verschiedener Materialien, wie beispielsweise Bonbonpapier oder Plastikflaschen, entwickelte die jahrgangsübergreifende Sammelgruppe einen geschulten Blick für Abfallstoffe, für deren Abbau die Natur mehrere Jahre bis hin zu mehreren tausend Jahren benötigen würde – und die daher nicht auf den Waldboden gehören. Ausgestattet mit Handschuhen und Zangen entsorgten die Kinder diese Abfälle anschließend in den bereitgestellten EDG-Aktionssäcken.
Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen
Dieses Engagement stärkt nicht nur das Stadtbild, sondern fördert auch das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit unseren gemeinsamen Lebensgrundlagen
Preisauslosung unter allen Sammelaktionen
Unter allen teilnehmenden Kindertages- und Bildungseinrichtungen, Vereinen/(Anwohner-)Gemeinschaften sowie Einzelteilnehmerinnen und -Teilnehmern hatte das Organisationsteam vorab die Auslosung verschiedener Preise verkündet. Nach Abschluss des Teilnahmezeitraums fiel das Los per Zufallsprinzip auf insgesamt vier Sammelaktionen.
Über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro dürfen sich in diesem Jahr freuen:
- Familienzentrum „Zum guten Hirten, Bezirk Hörde (Kategorie „Kindertageseinrichtung“)
- Gutenberg-Grundschule, Bezirk Innenstadt-West (Kategorie „Bildungseinrichtung“) sowie
- Genuss- & Kulturverein TS Bombus, Bezirk Innenstadt-Ost (Kategorie „Verein / (Anwohner-)Gemeinschaft“).
Unter allen Einzelteilnehmerinnen bzw. Teilnehmern wurde Jutta Menke aus dem Bezirk Innenstadt-West als Gewinnerin ermittelt. Sie freut sich über einen 150-Euro-Wertgutschein für die Dortmunder Westfalenhallen.
Viel Lob für den Einsatz der Helferinnen und Helfer
Übergeben wurden die Gewinne im Rahmen der cleanupDO-Abschlussveranstaltung am Samstag, 25. April, in der Dortmunder Innenstadt durch Oberbürgermeister Alexander Kalouti, Umweltdezernent Stefan Szuggat sowie die EDG-Geschäftsführer Dr. Rainer Wallmann und Bastian Prange.
Sie waren voller lobender Worte für das Engagement, das die Helferinnen und Helfer mit ihrer Teilnahme an den stadtweiten Sammelaktionen aufgebracht haben. Umweltdezernent Stefan Szuggat erklärt: „Jeder Beitrag zu mehr Sauberkeit und Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum – sei er auch noch so klein – ist von großer Bedeutung. Dieses Engagement stärkt nicht nur das Stadtbild, sondern fördert auch das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit unseren gemeinsamen Lebensgrundlagen.“
Für die EDG-Geschäftsführung ist die Förderung dieses Engagements daher ein zentrales Anliegen. „Die hohe Beteiligung an der diesjährigen cleanupDO-Aktion zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert gemeinschaftliches Handeln für Stadtbild und Aufenthaltsqualität schafft. Daher möchten wir das bürgerschaftliche Engagement auch weiterhin fördern und künftig weiter ausbauen.“
Der Aktionszeitraum der nächsten
Fragen beantwortet das EDG-Aktionsteam telefonisch unter
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