Umweltamt
Natur und Landschaft
Mit mehr als 590.000 Einwohner*innen ist Dortmund eine der größten Städte Deutschlands. Unsere Stadt hat mit einer Flächengröße von rund 280 Quadratkilometern aber auch noch große Freiräume.
Sie besitzen wertvolle ökologische Funktionen
- für das Wohlbefinden und die Erholung der Menschen,
- als Lebensraum wildlebender Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt auch
- als Produktionsflächen für eine marktnahe Landwirtschaft
Die Topografie Dortmunds mit ihren dezentralen Siedlungsschwerpunkten ist maßgeblich ein Resultat der Bergbaugeschichte. Diese von Grün durchdrungene Stadtstruktur ist heute ein unschätzbarer Standortvorteil für unsere Stadt. Ist doch längst bekannt, dass langfristige wirtschaftliche Standortentscheidungen und Lebensentwürfe von aktiven jungen und künftig zunehmend älteren Menschen mit qualitativ hohen Ansprüchen an biologische Vielfalt, Naturerlebnis und Erholungswert einhergehen.
Deshalb gilt es, mit den uns überlassenen Naturpotenzialen sorgsam umzugehen. Wir nennen es Nachhaltigkeit, wenn es gelingt, gutes urbanes Leben und den Schutz von Lebensräumen für die Natur in unserer Stadtlandschaft gleichermaßen zu organisieren und aufeinander abzustimmen.
Das Umweltamt arbeitet mit Instrumenten des Naturschutzes und der Landschaftsplanung. Einige davon werden auf dieser Internetseite vorgestellt. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Kenntnisse über den Naturhaushalt für richtige stadtpolitische Entscheidungen aufzubereiten und unsere Freiräume mit ihren ökologischen Leistungen zu sichern.
Themen
Erfahren Sie, wie Landschaftspläne den Schutz von Natur und Umwelt in Dortmund konkretisieren und welche Bedeutung sie für die Biodiversität haben.
Erfahren Sie, welche Bereiche in Dortmund geschützt sind und welche Pflichten für Eigentümer von Naturdenkmalen gelten.
Erhalten Sie eine Übersicht zu den Themen Naturschutz und Regelungen im neuen Landschaftsplan Dortmund. Hier mehr erfahren.
Informationen zum Beirat bei der unteren Naturschutzbehörde, der die unabhängige Vertretung der Belange von Natur und Landschaft der Stadt ist.
Nachrichten
„Unkraut“ ist ein Unwort: Jede Pflanzenart hat ihren besonderen Wert und Nutzen, auch wenn sie bei vielen Gartenfreunden unerwünscht ist. Genau daran erinnert seit 2003 alljährlich der Ehrentag des Unkrauts am 28. März.
Die kürzlich neu installierten Tore am Schutzzaun auf der Halde Hympendahl in Hörde sind erneut beschädigt worden. Unbekannte haben die Tore nur rund zwei Wochen nach der Instandsetzung demoliert. Das Umweltamt hat die Zugänge daher zusätzlich mit Ketten und Vorhängeschlössern gesichert.
Das Umweltamt der Stadt Dortmund lädt am Samstag, 21. März, von 10 bis 13 Uhr zu einer Exkursion entlang des umgestalteten Roßbachs in Dortmund-Marten ein. Die Exkursion ist Teil des Jubiläumsprogramms „40 Jahre Umweltamt“, mit dem das Amt seine Arbeit und Entwicklungsschritte der vergangenen Jahrzehnte sichtbar macht.
Wenn es am Wochenende milder wird, ist die Zeit gekommen, in der die Amphibien wieder zu ihren Laichgewässern wandern. Das Umweltamt bittet daher um Vorsicht, damit Straßen und Wege nicht zur tödlichen Falle werden.
Feuchtgebiete gelten nicht nur in Dortmund als Schlüssel für Klima- und Naturschutz. Der Welttag der Feuchtgebiete am Montag, 2. Februar, macht jedes Jahr darauf aufmerksam. Die Stadt Dortmund schützt Feuchtgebiete, so gut es geht. Nicht immer trifft das auf Verständnis, wenn Menschen in der Natur Ruhe und Erholung suchen.
Am Mittwoch, 12. November, 17:45 Uhr gibt es die vierte und letzte Veranstaltung aus dem Format „Wie werde ich Artenkenner*in?“. Auf dem Plan steht diesmal ein Vortrag der beiden Biodiversitätsbeauftragten im Umweltamt, die über ihre Erfahrungen und Strategien berichten.
Ein fast unsichtbarer Feind bedroht derzeit die Feuersalamander in Dortmund: Die sogenannte „Salamanderpest“ führt bei infizierten Tieren zu schweren Hautverletzungen und meist innerhalb weniger Tage zum Tod. Das Umweltamt hat Tipps, wie Bürger*innen die Tiere schützen können. Warnschilder wurden bereits im Dellwiger Bachtal errichtet, weitere folgen.
Am Freitag, 26. September, gibt es von 16 bis 19 Uhr die dritte Veranstaltung aus dem Format „Artenkenntnis-Pass“ des Dortmunder Umweltamtes und der VHS Dortmund. Dann steht das Thema Reptilien im Fokus: „Flinke Sonnenliebhaber & leise Jäger“.
Sie sind wahre Flugkünstler, doch auch Fledermäuse verirren sich einmal. Im Spätsommer und Herbst suchen sie nach einem geeigneten Zuhause für den Winter. Diese Suche endet manchmal versehentlich in einer Wohnung. Tipps aus dem Umweltamt.
Die Vorträge und Exkursionen ins Grüne starten am Freitag, 15. August. Im Mittelpunkt: Wissen über die lokalen Schmetterlings- und Heuschreckenarten, über Libellen und Reptilien sowie die Artenvielfalt an sich. Wer alle Angebote besucht, bekommt am Ende den Artenkenntnis-Pass.
Der neue 1,60 m hohe Gitterzaun rund um die Halde Hympendahl ist erst seit kurzem vollständig fertig. Und schon gibt es erste Vandalismusschäden: Die Schlösser an den Toren wurden aufgebohrt und die Informationsbanner beschädigt. Das Umweltamt hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Am Sonntag, 25. Mai, lohnt sich ein Ausflug zum Naturmuseum. Denn dann gibt es ordentlich Programm zum Tag der Biologischen Vielfalt. Umweltamt, Grünflächenamt und die Friedhöfe der Stadt Dortmund laden gemeinsam mit dem Museum dazu ein.
Am Freitag, 9. Mai, lädt das Umweltamt um 15 Uhr zu einer Exkursion zur Halde Schleswig ein.
Services
Welche Aufgaben nimmt das Umweltamt (die untere Naturschutzbehörde) im Bereich „Internationaler Artenschutz“ wahr? Informationen finden Sie hier.
Online-Service
Was ist das Ziel der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung? Fragen, Antworten, Beispiele & mehr zu Eingriffsgenehmigungen & Befreiungen – hier.
Online-Service
Reitkennzeichen und Reitplaketten: Wir informieren über gesetzliche Regelungen gemäß Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen – mehr Details hier.
Online-Service