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Europa

Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa

Im „Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa“ präsentieren sich jedes Jahr Anfang Mai auf dem Stadtfest DORTBUNT zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die sich in Dortmund für Nachhaltigkeit und ein geeintes, friedliches Europa einsetzen.

Für die beteiligten Initiativen ist dies eine Gelegenheit, sich und ihre Themen vorzustellen und zum Mitmachen aufzurufen. Die Besucher*innen erfahren durch interaktive Angebote (Bastel-Aktionen, Quizze, Glücksrad etc.) mehr über das vielfältige Engagement in Dortmund und können einen spannenden Tag mit der ganzen Familie in der Dortmunder Innenstadt verbringen.

Das „Zeltdorf für Nachhaltigkeit“ ist bereits seit 2016 mit wechselnden Initiativen beim Stadtfest vertreten. Nach einer pandemiebedingten Pause (2020-2022) kehrte es 2023 zurück und umfasst seitdem auch Organisationen, die sich in Dortmund für den europäischen Zusammenhalt engagieren und den internationalen Austausch fördern, sodass das „Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa“ entstand.

Das Zeltdorf wird organisiert durch das Team Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund.

Beteiligte Initiativen am Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa (2026):

Rückblick 2025

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Europa-Kletterpyramide
Das Team Internationale Beziehungen stellte einen Europa-Kletterturm in Höhe von 9 m auf, der viele Kinder anzog.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Auch 2025 bot das „Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa“ im Rahmen des Stadtfestes DORTBUNT.city zahlreiche Informations- und Aktionsstände mit interaktiven Angeboten wie Bastel- und Malaktionen oder Quiz-Fragen. Besucher*innen konnten hier spielerisch erfahren, wie die UN-Nachhaltigkeitsziele in Dortmund bereits umgesetzt werden, wie viel Europa in Dortmund steckt und warum die europäischen Werte gerade jetzt so wichtig sind. Bewegung für die Kleinen bot u.a. ein Kinder-Fahrradparcours des ADFC Dortmund und eine Europa-Kletterpyramide.

Europa

Auf Europa-Interessierte warteten zahlreiche Angebote: Sie konnten zum Beispiel am Quiz der Europa Union teilnehmen, am Glücksrad des Europe Direct Dortmunds drehen oder am Stand der EFRE-Verwaltungsbehörde mehr über EU-geförderte Projekte in Dortmund und der Region erfahren. Für besonders gute Laune sorgte der Beitrag der Auslandsgesellschaft mit Humorbeispielen aus verschiedenen EU-Ländern zum Weltlachtag (4.5.2025).

Bild: Stadt Dortmund / Felicia Schenkelberg
SDG-Jenga Spiel
Beim SDG-Jenga von Engagement Global konnten Besucher*innen mehr über die 17 UN-Nachhaltigeitsziele erfahren.
Bild: Stadt Dortmund / Felicia Schenkelberg

Nachhaltigkeit

Um die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bekannter zu machen, war das 17-Ziele-Mobil von Engagement Global vor Ort – ein umgestalteter Schäferwagen, der auf großen Veranstaltungen wie Stadtfesten und Festivals eingesetzt wird. Die Ziele umfassen alle Lebensbereiche wie z.B. Bildung, Gesundheit, Wohlergehen, Klimaschutz und nachhaltigen Konsum. In interaktiven Angeboten wurden konkrete Beispiele vorgestellt, wie jede*r zur Erreichung dieser Ziele beitragen kann. So gab es zum Beispiel ein lebensgroßes SDG-Jenga-Spiel, ein Fahrrad zur Energiegewinnung mit Muskelkraft oder ein Solarpanel mitsamt Ladestation für leere Handyakkus oder Powerbanks.

Besonders im Fokus war 2025 das Thema nachhaltige Ernährung: Neben zahlreichen Informationen boten u.a. die Stände der Romero Initiative (CIR) mit dem Umweltamt der Stadt Dortmund, der Solawi Dortmund e.V., des AWO BunkerPlus Garten, der Verbraucherzentrale Dortmund e.V. und des Ernährungsrats Dortmund und Region e.V. eine Rallye an. Besucher*innen konnten kleine Aufgaben an den Ständen lösen und dafür Gemüse-Stempel sammeln.

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Akteure des Zeltdorfs für Nachhaltigkeit und Europa vor einem Flüchtlingsboot
Auf Initiative des Vereins „Grenzenlose Wärme“ versammelten sich Teilnehmende des „Zeltdorfes für Nachhaltigkeit und Europa“ vor einem Flüchtlingsboot.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Humanitäre Hilfe

Eine besonders eindrückliche Erfahrung über Flucht und Enge schaffte der Verein Grenzenlose Wärme mit der städtischen Koordinierungseinheit „Dortmund hilft“ und präsentierte ein originales Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer auf dem Stadtfest.

Es wurde geborgen von der Seenotrettungsorganisation RESQSHIP aus dem Mittelmeer – der tödlichsten Fluchtroute der Welt. Seit 2014 sind über 28.000 Menschen beim Versuch, Europa über das Mittelmeer zu erreichen, gestorben oder werden vermisst. Viele von ihnen waren Kinder. Dieses Boot ist mehr als nur ein Ausstellungsstück. Es steht für Schicksale, die wir nicht vergessen dürfen. Für Menschen, die nichts hatten außer der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit.

Mit einem gemeinsamen Foto setzten die Initiativen ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen das Wegschauen.

Beteiligte Initiativen am Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa (2025):

Kontakt

Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates - Büro für Internationale Beziehungen

Anschrift und Erreichbarkeit
Anschrift
Südwall 21-23
44135 Dortmund
Personen
Carrie-Ann Lawrence Frau Carrie-Ann Lawrence

Kontakt

Felicia Schenkelberg Frau Felicia Schenkelberg

Kontakt

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