Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen
Suchtprävention und -vorbeugung
Eltern und Erziehende sind mit jungen Menschen konfrontiert, die mit Suchtmitteln experimentieren oder sie bereits regelmäßig konsumieren. Alltagsdrogen wie Nikotin und Alkohol sowie andere Drogen spielen dabei in unterschiedlichem Maße eine Rolle.
In der Adoleszenz kommt es zudem zu einer „Neustrukturierung“ des Gehirns. Eine erhöhte Risikobereitschaft, sowie die Lust an extremen Gefühlen sind bei vielen Jugendlichen und jungen Volljährigen zu beobachten. Der Wunsch zum Suchtmittelmissbrauch kann daher bei jungen Menschen, neben des sozialen Erlernens durch die Gesellschaft, auch entwicklungspsychologisch und neurophysiologisch begründet sein.
Der Konsum von Suchtmitteln war und ist somit ein Teil der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen und jungen Volljährigen.
Daher ist auch das Erlernen des eigenverantwortlichen und kritikfähigen Umgangs mit Suchtmitteln eine Entwicklungsaufgabe, bei der die offene Jugendarbeit die jungen Menschen unterstützen und begleiten muss (vgl. § 1 Abs. 3 S. 1 SGB VIII, § 11 Abs. 1 SGB VIII und § 14 Abs. 2 S. 1 SGB VIII).
Im Jugendamt ist das Thema Suchtprävention in der
18. bis 28. Juni 2026 in Dortmund
Wie entsteht Sucht, welche Suchterkrankungen gibt es – und wie kann man ihnen vorbeugen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“, die vom 18. bis 28. Juni 2026 in Dortmund stattfinden.
Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte"
Der Arbeitskreis Suchtprävention unter der Geschäftsführung des Jugendamt Dortmund bietet mit Partnern über 60 Veranstaltungen an, darunter Workshops, Vorträge, Kino und Sport. Die Kampagne informiert über Entstehung und Vorbeugung von Sucht sowie digitale Medien und richtet sich sowohl an interessierte Bürger*innen als auch an Fachkräfte.
Die Aktionstage werden von der Landesfachstelle Suchtprävention NRW koordiniert und durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW gefördert.
Auftaktveranstaltung Dialog Sucht (für Fachkräfte): Donnerstag, 18. Juni 2026, im Dietrich-Keuning-Haus mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti. Mit Vortrag zum Thema „Sucht und die Auswirkungen auf die Angehörigen“ von Gallus Bischof und weitere. Hier
Abendveranstalung (offen für alle Interessierte): Lesung und Austausch mit Journalist/Autor Jörg Böckem (ehem. Konsument) zu Sucht, Prävention und seinen Büchern (ab 18 Uhr). Anmeldung zur Abendveranstaltung bis 11. Juni 2026 über
Hier können Sie sich das
Podcast „Einfach drüber reden – Sucht verstehen“ - Start der neuen Podcastreihe!
| Zum Inhalt | |
|---|---|
| Folge 1: Kinder suchtkranker Eltern Von Lisa Mutschke |
Mit Lisa Mutschke, Fachstelle Kinder suchtkranker Eltern, und Lisa Schulz, Bereichsleitung Psychologischer Beratungsdienst des Jugendamtes Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland mehrere Millionen Kinder mit mindestens einem suchtkranken Elternteil leben. Lisa Schulz, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin und Bereichsleiterin Psychologischer Beratungsdienst, klärt unter anderem über die möglichen Auswirkungen der elterlichen Suchterkrankung und die Belastungen für Kinder auf. Im Podcast werden ebenfalls Hilfsangebote in Dortmund thematisiert. Unter dem aufgeführten Link finden Sie weitere Informationen zu dem Gruppenangebot „Soulsurfer“: |
Angebote
Die Angebote des Fachreferats
Themen im Bereich der Suchtprävention bzw. Suchtvorbeugung sind:
- Stärkung der Persönlichkeit
- Vermittlung von Lebenskompetenzen
- Altersgerechte, sachliche Information über Substanzen und Wirkweisen
- Aufklärung zu Suchtverlauf + Suchtvorbeugung
- Alkohol- und Nikotinpräventionsübungen
- Multiplikator*innenschulungen
Ziele und Struktur
Ein zentrales Anliegen der Dortmunder Suchtprävention ist es mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie möglichst frühzeitig auf Risiken und Gefahren von Suchtmitteln aufmerksam zu machen.
Die kommunale Suchtprävention in Dortmund setzt altersentsprechende und geeignete präventive Maßnahmen in den Lebensphasen der Menschen aktiv um. Ein besonderer Fokus präventiver Aktivitäten liegt dabei bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Die Strukturen in Dortmund im Bereich Suchtprävention setzen sich zum einen aus unterschiedlichen Fachstellen mit entsprechenden Aufgaben und Themenschwerpunkten aus koordinativen und operativen Handlungsfeldern zusammen:
-
Fachstelle Kinder alkoholkranker Eltern -
Feedback- Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund -
Diakonie Fachstelle Sucht -
Caritas Suchtberatungsstelle
Diese sind sowohl in der Verwaltung mit den Koordinierungsstellen im Jugendamt, im Gesundheitsamt
Ziel der gemeinsamen Verantwortung für Suchtprävention in den drei Fachämtern ist die gemeinsame Steuerung, Planung und Organisation der kommunalen Suchtprävention. Auf diesem Handlungsfeld soll gemeinsam mit weiteren Akteur*innen der kommunalen Verwaltung, der freien Träger sowie Multiplikator*innen Präventionsarbeit geleistet werden.
Dazu wurde eigens aus allen drei Fachämtern ein Leitungsteam gebildet. Dieses erreichen Sie unter:
Überblick
Hier finden Sie Infos zu den verschiedenen Suchtmitteln und Ansprechpersonen, bei denen Sie sich Hilfe holen können.
Wer erkannt hat, dass ein Suchtproblem besteht, kann sich kostenlos beraten lassen. Die Suchtberatung erfolgt auf der Grundlage der Freiwiliigkeite und Vertraulichkeit. Auch für Angehörige gibt es spezielle Beratungsangebote.
Das Fachreferat Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz (FR EKJS) begleitet, stärkt, unterstützt und informiert junge Menschen, um sie in die Lage zu versetzen, sich selbst vor schädigenden Einflüssen, wie z. B. Drogenkonsum oder Datenmissbrauch, zu schützen.
Kontakt
Stadt Dortmund - Jugendamt
Anschrift und Erreichbarkeit44141 Dortmund
Die Adresse Voßkuhle 37, 44141 Dortmund, ist gut erreichbar:
Mit ÖPNV: Die U-Bahn-Linie U47 hält an der nahegelegenen Haltestelle "Voßkuhle" (ca. 3 Gehminuten entfernt). Die Buslinien 455 und 456 halten ebenfalls an der Haltestelle "Voßkuhle".
Mit dem Auto: Die Adresse liegt nahe dem Westfalendamm (B1) und ist über das Straßennetz gut angebunden. Parkmöglichkeiten stehen Ihnen sowohl auf unseren Besucherparkplätzen als auch in der umliegenden Umgebung kostenfrei zur Verfügung.
Kontakt
Kontakt
Informationen zum SIGNAL IDUNA PARK als Trauort.
Das Schutzkonzept von Dortmund MUSIK zum Schutz von Kinder und Jugendlichen.
Entdecken Sie den "Boulevard der Kinderrechte" in Dortmund Nette: Ein Projekt, das die Rechte der Kinder spielerisch vermittelt.
Informationen und Angebote zur Kommunalen Koordinierung Kulturelle Bildung in Dortmund.
Informationen zum Museum für Kunst und Kulturgeschichte als Trauort
Bövinghausen/Westrich ist seit 2022 Teil des Netzwerk INFamilie.
DORTMUND MUSIK ist Kooperationspartnerin vieler FABIDO- Kindertageseinrichtungen.
Die Highlights aus dem Programm vom Hafenfest "nordstadt-together": Es gibt ein buntes Programm am Nachmittag sowie Live-Musik am Abend.
Informationen zum Wasserburg Haus Wenge als Trauort
Dortmunds Umweltpreis seit 1983: 9.000 € Preisgeld für Umweltschutz. Bewusstsein stärken und Natur schützen.
Adoptionsvermittlung in Dortmund: Wir unterstützen Eltern, die ein Kind adoptieren möchten, und Kinder, die ein liebevolles Zuhause suchen.
Informationen zu Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund
Informationen für Kinder als Angehörige psychisch kranker Eltern in Dortmund
Informationen über spezielle Hilfen für Kinder in Dortmund
Professionelle Beratung für Lehrer, Schüler ab 7. Klasse, Eltern und Fachkräfte zum Schule-Beruf Übergang, Schulverweigerung und Migrationsfragen.