Sicherheit & Ordnung
Kommunaler Ordnungsdienst geht gezielt gegen illegale Straßenprostitution in der Nordstadt vor
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Dortmund hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 21./22. Februar, gezielt in der Nordstadt kontrolliert. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag auf illegaler Straßenprostitution und dem sogenannten „Freier-Suchverkehr“.
Zwischen 16 und 2 Uhr waren uniformierte und zivile Kräfte insbesondere rund um den Nordmarkt und in angrenzenden Straßen im Einsatz. Die Mitarbeitenden des KOD stellten fast 100 Personalien fest, sprachen 39 Platzverweise aus und leiteten 44 Verfahren zu Ordnungswidrigkeiten ein. In 16 Fällen ging es um die verbotswidrige Kontaktaufnahme zur Vereinbarung sexueller Handlungen gegen Entgelt.
Kontrolle erzielt ihre Wirkung
Zwei Männer leisteten körperlichen Widerstand, nachdem Einsatzkräfte sie angesprochen hatten. In einem Fall drohten die KOD-Mitarbeitenden den Einsatz des Reizstoff-Sprühgeräts an. Beide Männer erwartet nun zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Sicherheit und Ordnung weiter stärken
Im Laufe des Abends wandte sich außerdem eine Frau an die Einsatzkräfte. Sie gab an, kurz zuvor mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden zu sein. Da sie eine Kopfverletzung erlitten hatte, leistete der KOD sofort Erste Hilfe und alarmierte Rettungsdienst und Polizei.
Darüber hinaus stellte der KOD weitere Verstöße fest – unter anderem gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das Landes-Immissionsschutzgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz sowie gegen die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Dortmund. In acht Fällen schrieben die Mitarbeitenden Anzeigen wegen verbotswidrigen Drogenkonsums.
Zudem leitete der KOD fünf Strafverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands, Beleidigung und verbotener Prostitutionsausübung.
Mit dem Schwerpunkteinsatz unterstreicht die Stadt Dortmund ihr Ziel, Sicherheit und Ordnung in der Nordstadt weiter zu stärken und Beschwerden aus der Bürgerschaft konsequent aufzugreifen.
Auch künftig wird der KOD in dem Quartier präsent bleiben.
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