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City-Fonds

Privates Engagement bewegt die Innenstadt

Ob Lichtinstallationen, Kulturformate oder Aktionen für Familien – der City-Fonds des Citymanagements hat sich als wirksames Instrument zur Belebung und Verschönerung der Innenstadt etabliert. Entscheidend ist dabei nicht nur die finanzielle Unterstützung durch die Stadt, sondern vor allem der Einsatz privater Akteurinnen und Akteure. Mit Ideen, Zeit und eigenem Mitteleinsatz geben sie konkrete Impulse für die City.

Das Prinzip des City-Fonds ist klar: Gute Ideen für die Innenstadt erhalten Rückenwind durch städtische Förderung. Bis zu 50 Prozent der Kosten für ein Vorhaben übernimmt der City-Fonds, maximal 10.000 Euro. Bedingung ist, dass engagierte Menschen aus Handel, Gastronomie, Immobilienwirtschaft, Vereinen oder Netzwerken Verantwortung übernehmen, die restlichen Kosten tragen und das Projekt selbst umsetzen.

Bild: Stadt Dortmund / Stefan Grey
Ein Mann und eine Frau stehen in einer Galerie vor einem Bild, zeigen darauf und unterhalten sich.
Die Wintergalerie im früheren Kaufhof wurde durch den City-Fonds gefördert. Citymanager Tilmann Insinger war zur Finisage im Gespräch mit der künstlerischen Gesamtleiterin, Helga Hoicke.
Bild: Stadt Dortmund / Stefan Grey

Genau dieses Zusammenspiel hat bereits eine Reihe unterschiedlicher Vorhaben möglich gemacht. Im Rosenviertel wurde etwa das prägnante Lichtbanner wieder zum Strahlen gebracht – getragen von lokalen Unternehmerinnen, Unternehmern, Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich gemeinsam für ihr Quartier eingesetzt haben. Im Brückviertel sorgten weihnachtliche Lichtakzente für mehr Aufenthaltsqualität.

An anderer Stelle unterstützt der Fonds kulturelle und musikalische Formate, die Besucherinnen und Besucher in die City bringen und das Miteinander stärken. So wird im Herbst erstmals das Festival „Lumina“ stattfinden, ein stimmungsvoller Abend mit vielen kleinen Live-Sessions an verschiedenen Orten, flankiert vom ersten „Stößchen-Festival“ an der Reinoldikirche. Am 3. Oktober gastiert das etablierte „Favoriten“-Tanz- und Theaterfestival dank des City-Fonds erstmals für einen Tag auch auf dem Friedensplatz. Auch Angebote für Familien und Kinder wurden schon gefördert. Deutlich wird: Der Fonds ermöglicht sowohl sichtbare Aufwertungen im Stadtraum, als auch Erlebnisse, die die Innenstadt als lebendigen Ort neu erfahrbar machen.

Gefördert werden keine Projekte „von der Stange“, sondern Vorhaben mit lokalem Bezug und persönlicher Handschrift. Gerade das macht den City-Fonds so wertvoll: Er schafft Raum für Menschen, die ihre Innenstadt nicht nur nutzen, sondern mitgestalten wollen. Dass sich private Akteurinnen und Akteure dabei jenseits des eigenen Kerngeschäfts engagieren, ist alles andere als selbstverständlich – und zugleich ein starkes Signal für die Zukunft der Dortmunder City.

Aus Projekten wachsen Netzwerke

Dazu sagt Yvonne Johannsen vom Citymanagement : „Wir sind stolz auf jede Aktion, die wir mit den Menschen in den Quartieren umsetzen können. Das stärkt die Gemeinschaft vor Ort und stiftet Zufriedenheit. Für die Beteiligten ist es einfach schön, selbst ein Stück Stadt gestalten zu können.“

Der Rückblick macht deutlich, dass aus einzelnen Impulsen ein belastbares Netzwerk entstehen kann. Wo engagierte Initiativen, Geschäftsleute, Eigentümerinnen, Eigentümer und Vereine zusammenkommen, entstehen Projekte mit Ausstrahlung – kulturell, gestalterisch und sozial. Der City-Fonds wirkt damit weit über die einzelne Förderung hinaus: Er ermutigt dazu, Ideen in die Umsetzung zu bringen und Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen.

Alle, die selbst eine Projektidee für die Innenstadt mitbringen, lädt Johannsen ein: „Gute Ansätze sind in Dortmund willkommen. Wer die City mit einer Aktion, Veranstaltung oder Gestaltungsidee bereichern möchte, findet beim Citymanagement die passende Unterstützung.“

Alle Infos zum City-Fonds

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