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Sofortpaket "Weiterführende Schulen"

Die Arbeiten am Schulstandort Hacheney entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neue Erkenntnisse, Gutachten, politische Beschlüsse oder gesetzliche Verfahren können dazu führen, dass Informationen angepasst werden. Diese Seite wird deshalb regelmäßig aktualisiert.

Schulstandort Hacheney

Dortmund schafft Schulplätze. Mit dem Sofortpaket „Weiterführende Schulen“ reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und sichert dringend benötigte Schulkapazitäten für die kommenden Jahre.
Ziel ist es, zusätzliche Schulplätze möglichst schnell bereitzustellen und gleichzeitig Auswirkungen auf Nachbarschaft, Verkehr, Umwelt und Baustellenabläufe soweit wie möglich zu begrenzen, frühzeitig zu kommunizieren und fachlich zu steuern.

Hier gelangen Sie zu den Terminen für die Exkursionen:

Zu den Exkursionsterminen

Wer ist zentraler Ansprechpartner für Fragen zum Schulstandort Hacheney?

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Portraitfoto Martin Sauer.
Portraitfoto Martin Sauer.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Für Fragen, Hinweise und Anliegen rund um die Schulbaumaßnahme im Rahmen des Sofortpakets „Weiterführende Schulen“ am Standort Hacheney steht Ihnen Martin Sauer als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Zentraler Ansprechpartner Schulstandort Hacheney:

Herr Martin Sauer
Stab Dortmund 2035
E-Mail: sofortpaketschulen@stadtdo.de
Telefon: 0231 50-16098

Aktuelle Informationen – Standort Hacheney

Stand: 01.07.2026

Fahrzeugbewegungen während der Abbrucharbeiten

Während der Abbrucharbeiten kann es voraussichtlich bis Oktober 2026 zu zusätzlichem Fahrzeugverkehr kommen. Die folgenden Werte sind Schätzungen und können je nach Bauablauf, Witterung und Einsatzplanung stark schwanken – manche Tage bringen mehr Verkehr, andere kaum oder keinen.

Derzeit rechnen wir mit:

  • ca. 10 bis 30 Fahrzeugen pro Arbeitstag
  • in Spitzenzeiten bis zu 4 Fahrzeugen pro Stunde
  • überwiegend zwischen 7:00 und 17:00 Uhr

Besonders verkehrsintensive Tage kündigen wir – sobald absehbar – frühzeitig hier an.

Ein Teil des Abbruchmaterials wird, soweit geeignet, direkt vor Ort wiederverwendet. Das reduziert Abtransporte. Da Abbruch und Vorbereitung des Baufelds teils parallel laufen, wechseln sich Phasen mit mehr und mit weniger Verkehr ab.

Häufig gestellte Fragen

Kontakt

Warum gibt es einen zentralen Ansprechpartner?

Der zentrale Ansprechpartner ist Ihre erste Anlaufstelle für Fragen und Hinweise zum Schulstandort Hacheney.

Er unterstützt insbesondere dabei,

  • Fragen verständlich einzuordnen,
  • Informationen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuführen,
  • Hinweise aus der Nachbarschaft frühzeitig aufzunehmen,
  • die Bearbeitung innerhalb der Verwaltung zu koordinieren,
  • über den aktuellen Projektstand zu informieren,
  • sowie Rückmeldungen transparent und nachvollziehbar zu begleiten.

Dadurch soll eine schnelle, nachvollziehbare und bürgerfreundliche Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Projektbeteiligten ermöglicht werden – insbesondere bei komplexen Themen wie Verkehr, Baustelle, Schulplanung oder Genehmigungsverfahren.

Mit welchen Fragen kann ich mich an den zentralen Ansprechpartner wenden?

Hierzu gehören insbesondere Fragen zu:

  • dem Projektstand,
  • den nächsten Projekt- und Planungsschritten,
  • der Baustelle und den Abrissarbeiten,
  • Verkehr und Erreichbarkeit,
  • Bürger*inneninformation und Dialogformaten,
  • Hinweisen oder Anregungen aus der Nachbarschaft,
  • sowie den Zuständigkeiten innerhalb des Projektes.

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Aktuelle Informationen, Termine und Entwicklungen werden fortlaufend auf dieser Projektseite veröffentlicht.

Allgemeine Fragen zum Projekt

Warum wird in Hacheney eine neue Schule geplant?

Die Stadt Dortmund benötigt kurzfristig zusätzliche Schulplätze im Bereich der weiterführenden Schulen. Hintergrund sind seit Jahren steigende Schüler*innenzahlen sowie fehlende Schulkapazitäten insbesondere ab dem Schuljahr 2027/2028.

Mit dem Sofortpaket „Weiterführende Schulen“ schafft die Stadt zusätzliche Schulstandorte, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz sicherzustellen. Ziel ist es, ausreichend Lernorte für Kinder und Jugendliche in Dortmund bereitzustellen.

Wie viele Schulplätze entstehen am neuen Schulstandort Hacheney?

Auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney soll ein neuer Schulstandort entstehen. Geplant ist eine neue Gesamtschule mit modernen Lern- und Aufenthaltsbereichen für rund 1.245 Schüler*innen. Damit reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und den zusätzlichen Bedarf an Plätzen an weiterführenden Schulen. Ziel ist es, dringend benötigte Schulplätze zu schaffen und den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz verlässlich zu erfüllen.

Was genau ist in Hacheney geplant?

Am Standort Hacheney soll nach aktuellem Stand ein dauerhafter Schulstandort entstehen.

Vorgesehen ist eine 6-zügige Gesamtschule mit Mehrfach-Sporthallen.

Welche Schule soll entstehen?

Auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney der früheren Gehörlosenschule Hacheney soll ein neuer Schulstandort mit modernen Lern- und Aufenthaltsbereichen für rund 1.265 Schüler*innen entstehen. Die sich noch im Aufbau befindende Gesamtschule im Süden soll hier einziehen. Durch den Umzug besteht die Möglichkeit, diese Schule um zwei Züge zu erweitern. Damit reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und den zusätzlichen Bedarf an Plätzen an weiterführenden Schulen. Ziel ist es, dringend benötigte Schulplätze zu schaffen und den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz verlässlich zu erfüllen.

Für die Umsetzung sind unter anderem erforderlich:

  • politische Beschlüsse,
  • Änderungen des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
  • verkehrliche und umweltfachliche Untersuchungen,
  • technische Planungen,
  • Vergabeverfahren,
  • Abstimmungen mit beteiligten Fachbereichen und externen Stellen.

Warum ist Hacheney kein reiner Interimsstandort mehr?

Nach aktueller Planung soll die Sekundarstufe I in Hacheney dauerhaft genutzt werden.

Ursprünglich war für Hacheney eine Interimslösung vorgesehen. Aufgrund der weiteren Entwicklung soll die Gesamtschule im Süden jedoch dauerhaft nach Hacheney verlagert werden. Für den Übergangszeitraum bis zur Fertigstellung werden zusätzliche mobile Raumeinheiten am bisherigen Standort in Wellinghofen vorgesehen bzw. geprüft.

Warum wurde gerade dieser Standort ausgewählt?

Die Stadt Dortmund hat alle verfügbaren Standorte geprüft hinsichtlich:

  • Verfügbarkeit,
  • Größe,
  • Erreichbarkeit,
  • Planungsrecht,
  • Umsetzbarkeit,
  • zeitlicher Realisierbarkeit,
  • Eigentumsverhältnissen,
  • Entfernung zum erwarteten Bedarfsumfeld,
  • ÖPNV-Anbindung.

Der Standort Hacheney verfügt grundsätzlich über Flächenpotenziale für einen Schulstandort. Dabei werden die besonderen Herausforderungen des Umfeldes – insbesondere Verkehr, Nachbarschaft und Erreichbarkeit – intensiv betrachtet.

Verkehr und Erreichbarkeit

Wie wird die Verkehrssituation berücksichtigt?

Die Verkehrssituation ist ein zentrales Thema des weiteren Verfahrens. Deshalb werden fachliche Untersuchungen zur Verkehrsbelastung, Mobilität und Erreichbarkeit durchgeführt.

Dabei werden insbesondere betrachtet:

  • Bring- und Holverkehre,
  • ÖPNV-Anbindung,
  • Fahrrad- und Fußverkehr,
  • Baustellenlogistik,
  • Schulverkehre,
  • Parksituation,
  • Auswirkungen auf die Nachbarschaft.

Wird es zusätzliche Verkehrsbelastungen geben?

Eine neue Schule führt wie jede zusätzliche Nutzung auch zu zusätzlichem Verkehr und Parkplatznachfrage.

Wie hoch das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch die Schule ist, wird im Rahmen der Verkehrsuntersuchung berechnet.

Auf dieser Basis wird ein Konzept mit der geringstmöglichen Belastung für das Umfeld entwickelt.

Viele Anwohner*innen empfinden die Verkehrssituation bereits heute als angespannt. Wird das berücksichtigt?

Ja. Die bereits bestehende Belastungssituation im Umfeld – insbesondere im Bereich Glückaufsegenstraße, Rügecke, Berufskollegs, Berufsförderungswerk sowie ÖPNV-Haltestellen – ist der Stadt bekannt und wird in der Verkehrsuntersuchung berücksichtigt. Wesentlicher Betrachtungsgegenstand ist aber die Situation, die sich nach Fertigstellung der Schulen ergibt, um eine langfristige Lösung aufzuzeigen.

Warum nutzen Baustellenfahrzeuge die Glückaufsegenstraße?

Für Baustellen müssen technisch und rechtlich geeignete Zufahrten genutzt werden.

Große Baustellenfahrzeuge können nicht jede alternative Strecke sicher nutzen. Die Verkehrsführung wird daher fortlaufend geprüft und möglichst verträglich organisiert.

Wird es ein Baustellenverkehrskonzept geben?

Ja. Die Baustellenlogistik und Verkehrsführung werden betrachtet und organisatorisch gesteuert.

Werden Parkplätze wegfallen?

Im Rahmen der weiteren Planungen werden Verkehrs- und Parkplatzsituationen betrachtet. Der konkrete Umfang möglicher Veränderungen steht derzeit noch nicht abschließend fest.

Wird die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende berücksichtigt?

Ja. Schulwege, Querungssituationen sowie Fuß- und Radverbindungen sind ein zentraler Bestandteil der Verkehrsuntersuchung. Hierzu erfolgen detaillierte Analysen der Situation sowohl am jetzigen Standort der Gesamtschule im Süden als auch im Bereich des neuen Standortes. Unter Berücksichtigung der Neuverkehre, die durch die neue Schule erzeugt werden, werden in der Untersuchung Maßnahmen entwickelt, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen im Schulumfeld zu optimieren.

Baustelle, Abriss und Sicherheit

Warum finden derzeit Abrissarbeiten statt?

Die Abrissarbeiten dienen der Sicherung und Vorbereitung des Geländes auf den geplanten Schulneubau.

Wie lange dauern die Abrissarbeiten?

Die Arbeiten hängen vom Bauablauf sowie von technischen und witterungsbedingten Faktoren ab.

Der Abschluss der Abrissarbeiten wird derzeit voraussichtlich bis Ende November 2026 erwartet.

Zu welchen Zeiten darf auf der Baustelle gearbeitet werden?

Die Arbeiten erfolgen grundsätzlich innerhalb der üblichen werktäglichen Arbeitszeiten, in der Regel zwischen:

7:00 Uhr und 20:00 Uhr.

Werden Umwelt- und Artenschutz berücksichtigt?

Ja. Die Abbruch- und Baumaßnahmen werden durch eine ökologische Fachberatung begleitet.

Warum werden Bergbaubohrungen durchgeführt?

Im Bereich Hacheney gibt es Hinweise auf möglichen Altbergbau. Deshalb wurden Gutachten, Risikokarten und Grubenbilder erstellt. Zusätzlich sind Erkundungsbohrungen vorgesehen.

Informationsveranstaltungen

Wie werden Anwohner*innen informiert?

Die Stadt Dortmund informiert fortlaufend über:

  • die Projekt-Website,
  • Pressemitteilungen,
  • direkte Anwohner*inneninformationen,
  • Informationsveranstaltungen- und Dialogformate,
  • politische Gremien.

Können Bürger*innen Hinweise einbringen?

Ja. Hinweise und Anregungen aus der Nachbarschaft können eingebracht werden.

Informationen und Exkursionen

Es gibt die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit Projektverantwortlichen. Ihr Ansprechpartner Martin Sauer bietet geführte Exkursionen an. Treffpunkt ist am Haupttor der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung am Ende der Glückaufsegenstraße. Die Termine werden auf der Projektwebsite bekanntgegeben. Damit der Austausch geordnet ablaufen kann (pro Termin 3–5 Personen), bitten wir um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an sofortpaketschulen@stadtdo.de mit dem Betreff Anmeldung zu Informationen und Exkursionen.

Ab Donnerstag, 16. Juli 2026, finden regelmäßig Exkursionen statt. Anwohner*innen haben dort die Möglichkeit, aktuelle Fragen zum Projekt, zur Baustelle und zu den nächsten Schritten direkt anzusprechen.

Der Dialogtermin findet grundsätzlich alle zwei Wochen donnerstags um 17:00 Uhr statt.

  • Donnerstag, 16.07.2026: 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 30.07.2026: 17:00 Uhr (Während der Sommerferien)
  • Donnerstag, 27.08.2026: 17:00 Uhr (Während der Sommerferien)
  • Donnerstag, 10.09.2026: 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 24.09.2026: 17:00 Uhr

Am Donnerstag, 13.08.2026, und Donnerstag, 20.08.2026, findet aufgrund der Sommerferienpause kein Dialogtermin statt.

Kontakt

Stadt Dortmund - Stab Dortmund 2035

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Westenhellweg 75-77
44137 Dortmund
Personen
Portraitfoto Martin Sauer. Martin Sauer Leiter der Stabstelle Dortmund 2035

Kontakt

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