Karriere
Ausbildung zum/zur Brandmeister*in
Mit abgeschlossener Berufsausbildung Brandmeister*in werden
Beamt*innen der Laufbahngruppe 1 - 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) sind in der Hauptsache diejenigen, die im operativen Dienst auf den Feuer- und Rettungswachen tätig sind. Sie besetzen die Rettungswagen, Löschfahrzeuge, Drehleitern oder eines der zahlreichen Spezialfahrzeuge und sind damit rund um die Uhr einsatzbereit.
Im 24-stündigen Schichtdienst übernehmen sie dabei hauptsächlich folgende Aufgaben:
- Rettung von Menschen und Tieren
- Brandbekämpfung
- Technische Hilfeleistungen
- Einsatz im Rettungsdienst
Außerhalb des Einsatzgeschehens werden auf den Feuer- und Rettungswachen Ausbildungs- und Übungsdienste, Dienstsport oder Arbeiten zur Unterhaltung und Pflege der Gebäude, der Fahrzeuge und der Ausrüstung erledigt.
In Abhängigkeit von der persönlichen Eignung, erlangten Fähigkeiten und gezeigtem Engagement, besteht nach mehrjähriger Dienstzeit die Möglichkeit Führungsaufgaben in der Laufbahngruppe 1 zu übernehmen, spezielle Kenntnisse als Sachbearbeiter im Tagesdienst einzubringen oder nach besonderer Bewährung in die Laufbahngruppe 2 - 1. Einstiegsamt zu wechseln.
Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
Einstellungsvoraussetzungen
Bevor Sie sich formal um eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Dortmund bewerben, sollten Sie sich über ihre spätere Aufgabe im Klaren sein. Als Mitarbeiter*in im Einsatzdienst leisten Sie auch an Wochenenden und Feiertagen Dienst in 24-Stunden-Schichten. Sie werden im Brandschutz und der Hilfeleistung, in der Regel auf den Fahrzeugen eines Löschzuges, und im Rettungsdienst eingesetzt.
Die Feuerwehr Dortmund legt größten Wert auf einsatzfreudige, aufgeschlossene und verantwortungsbewusste Mitarbeiter*innen.
Auf einen Blick
Neben der Bereitschaft Schichtdienst zu leisten, hohe körperliche und psychische Belastungen auszuhalten, sind folgende Einstellungsvoraussetzungen zu erfüllen:
- Staatsangehörigkeit eines EU-Staates bzw. der Länder Island, Norwegen, Liechtenstein oder Schweiz
- Hauptschul- oder höherwertiger Schulabschluss
- Abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen / technischen oder einem anderen für feuerwehrtechnischen Dienst geeigneten Berufszweig (bis zum genannten Einstellungstermin muss die Berufsausbildung vollständig abgeschlossen und durch ein Prüfungszeugnis bzw. eine Urkunde bei medizinischen Berufen nachgewiesen sein)
- Gültige Fahrerlaubnis der Klasse B (früher Klasse 3) oder die Bereitschaft, diese bis zur Einstellung auf eigene Kosten zu erlangen
- Mindestens der Nachweis über das Deutsche Schwimmabzeichen in Silber oder eines höherwertigen Schwimmabzeichens. Der entsprechende Nachweis muss spätestens am Tag des sportlichen Eignungstestes vorliegen und soll an diesem Tag nicht älter als zwei Jahre sein.
- Höchstalter bei Ausbildungsbeginn: 40 Jahre
- Einwandfreier Leumund, ein Führungszeugnis wird bei Einstellung angefordert
- Brillen- und Kontaktlinsenträger*innen werden auf ihre Tauglichkeit ärztlich untersucht (Bewerber*innen können u. a. nur dann im Verfahren berücksichtigt werden, wenn die Sehschwäche auf keinem Auge den Wert von 3,0 Dioptrien überschreitet)
- Uneingeschränkte gesundheitliche Eignung für die Benutzung von Atemschutzgeräten der Gruppe 3. Bei Vorliegen von in den DGUV Empfehlungen zur Eignungsbeurteilung benannten Erkrankungen, die eine hohe Relevanz für die Eignung haben, liegt eine uneingeschränkte gesundheitliche Eignung für die Benutzung von Atemschutzgeräten der Gruppe 3 nicht vor. Die ärztliche Untersuchung erfolgt vor der Einstellung durch eine*n von der Stadt Dortmund beauftragte*n Arbeitsmediziner*in.
- Uneingeschränkte gesundheitliche Eignung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten sowie Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung. Die ärztliche Untersuchung erfolgt vor der Einstellung durch eine*n von der Stadt Dortmund beauftragte*n Arbeitsmediziner*in.
- Bereitschaft zu weiteren Fortbildungen, insbesondere als Notfallsanitäter*in
Soweit Sie in weiterer Entfernung von Dortmund wohnen, beachten Sie bitte: Bei einer Einstellung wird Ihre Bereitschaft vorausgesetzt, Ihren Wohnsitz nach Dortmund bzw. in die unmittelbare Umgebung der Stadt zu verlegen.
Die Bewerbung
Wenn Sie die geforderten Voraussetzungen erfüllen und sich dazu entschieden haben, sich bei der Feuerwehr Dortmund zum/zur Brandmeister*in ausbilden lassen zu wollen, dann nutzen Sie bitte den in den Stellenausschreibungen hinterlegten Link zum Onlinebewerbungsverfahren.
Für das Bewerbungsverfahren werden neben dem Bewerbungsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf noch folgende Unterlagen benötigt (Beglaubigung nicht erforderlich):
- Alle Schulabschlusszeugnisse
- Gesellen- oder Facharbeiterbrief
- Zeugnisse über sämtliche Beschäftigungsverhältnisse
- Nachweise über Zusatz- oder Sonderausbildungen (insbesondere im Bereich der freiwilligen Feuerwehr)
- Nachweise über Sportprüfungen oder –ausbildungen
- Führerschein (Vor- und Rückseite)
- Geburtsurkunde
- ggf. Heiratsurkunde
Sofern der Berufsausbildungsabschluss (bei BMA)/ bzw. Studiumsabschluss (bei BOIA/ BREF) noch nicht erfolgt ist, müssen die diesbezüglich geforderten Unterlagen spätestens 1 Monat vor Ausbildungsbeginn vorliegen.
Weitere Informationen
Stadt Dortmund - Feuerwehr Dortmund - Personal, Organisation und Finanzen
Anschrift und Erreichbarkeit44147 Dortmund
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Montagbis und bis
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Dienstagbis und bis
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Mittwochbis und bis
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Donnerstagbis und bis
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Freitagbis
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SamstagGeschlossen
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SonntagGeschlossen
Öffnungszeiten: Verwaltung, Rettungsdienstgebührenstelle, Vorbeugender Brandschutz und Werkstätten
Sachbearbeiterin
Kontakt
Kontakt
Informationen des Projekts "Dortmunder Notfallversorgungs-Initiative" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.
Das Team der Stabsstelle Arbeitsschutz- u. Qualitätsmanagement der Dortmunder Feuerwehr befasst sich u.a. mit Arbeitssicherheit u. Gesundheitsschutz.
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In der Frage, ob Flucht- und Rettungswege verschlossen werden dürfen oder nicht, informiert die Feuerwehr Dortmund.
In bestimmten Fällen ist es sinnvoll, das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich zu halten. Hier ergänzen First Responder die Rettungskette.
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