Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie
AMPLIFY
Autarke Multi-Hop Plattform für lückenlose Integration von 5G Funknetzen im BOS-Einsatzbereich
Kurzbeschreibung
Effektive Kommunikation stellt in allen Lebensbereichen einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar. Besonders im Bereich der Gefahrenabwehr durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ist eine reibungslose Kommunikation von größter Bedeutung. Verzögerte Informationsübermittlung kann schwerwiegende Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. In Krisensituationen muss die Kommunikation über unterschiedlich große Entfernungen zuverlässig funktionieren, weshalb die technischen Anforderungen an diese sehr hoch sind.
Im Fokus des Projekts AMPLIFY steht der Aufbau einer infrastrukturunabhängigen Ad-hoc-Funkversorgung für BOS in Großeinsatzlagen oder Katastropheneinsätzen. Die derzeit genutzten Technologien erfüllen die wachsenden Anforderungen nur bedingt, da die Zuverlässigkeit des Datenaustausches aus verschiedenen Gründen starken Schwankungen unterliegt. Zudem ist die aktuelle Kommunikationstechnik im Bereich der BOS mit dem TETRA-Digitalfunk nicht für Echtzeit-Video- und Bildübertragungen geeignet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vorbereitung auf den Fall, dass öffentliche 5G-Mobilfunknetze und die damit verbundenen 5G-Technologien nicht verfügbar sind. Im Rahmen des Projekts AMPLIFY ist geplant, ein autarkes 5G-Campusnetz sowie 5G-Technologie-Knoten zu implementieren. Dies ermöglicht den Einsatz innovativer Technologien wie Drohnen und Roboter und gewährleistet eine schnelle, zuverlässige und breitbandige Echtzeitübertragung von essentiellen Einsatzdaten wie hochauflösenden Bildern und Videos.
Das übergeordnete Ziel des durch das BDBOS geförderten Projekts ist die Optimierung der Kommunikations- und Informationstechnologien, um deren Sicherheit und Verfügbarkeit zu erhöhen. Dies ist von entscheidender Bedeutung für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Partner*Innen
Partner*innen des Projekts sind die Stadt Dortmund, Feuerwehr Dortmund, Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie sowie folgende Institutionen:
Fakten
Laufzeit
November 2024 – Mai 2026
Gesamtziel des Projektes
- Aufbau einer infrastrukturunabhängigen Ad-hoc-Funkversorgung für BOS in Großschadenslagen oder Katastropheneinsätzen
- Schneller, flexibler, zuverlässiger und unabhängiger Aufbau von Ersatzstrukturen mithilfe der Implementierung eines modularen 5G-Knotens, der eine 5G-Funkzelle aufspannt und somit weitere 5G-Netzelemente vernetzen kann
- Einrichtung weitreichender Möglichkeiten des schnellen und zuverlässigen Datentransfers von robotischen Systemen und ihrer Steuerung über größere Distanzen, in Deep Indoor-Szenarien (Deep Indoor – Gebäudemauern durchdringende Signale) sowie an Orten ohne bestehende oder mit unzureichender 5G-Funkabdeckung
- Ermöglichung der lückenlosen, schnellen, zuverlässigen und breitbandigen Übertragung von Video- und Bildmaterial in Echtzeit zur Unterstützung der Einsatzkräfte mit wichtigen Informationen
- Erhöhung der Sicherheit und Verfügbarkeit von Kommunikations- und Informationstechnologien im BOS-Einsatzbereich
Aufgaben der Feuerwehr Dortmund
- Definition der Anforderungen an das 5G BOS-Funknetz in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern
- Evaluation der aufgebauten Kommunikationstechnologie auf ihre Einsatztauglichkeit, um eine schnelle und einfache Inbetriebnahme in Einsätzen zu erreichen
- Überprüfung der Belastbarkeit der Technologien und Bestimmung des Nutzens durch beispielhafte Integration der neuen Kommunikationstechnologie in die Abläufe der Feuerwehr
Fördergeber / Förderträger
Im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat (BMI)
vertreten durch die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von Projekten für „Innovationen im breitbandigen Digitalfunk BOS“ (Förderprogramm KoPa 45)
Projektträger: VDI/VDE Information + Technik GmbH
Förderkennzeichen: 16BEC0025K
Ansprechpartner
Kontakt
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Informationen zu den abgeschlossenen Projekten des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Stadt Dortmund finden Sie hier.