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Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie

Simpel²

Stabslogistik 2.0 - Software-gestützte Informations- & Materiaflüsse für planbare und chaotische Einsatzlagen

Kurzbeschreibung

Großschadenslagen sind gekennzeichnet unter anderem durch die sogenannte Chaosphase, die den Anfang jeder spontan eintretenden Lage bildet. Zu dieser Zeit ist den mit der Behebung der Gefahrensituation beauftragten Personen unklar, welche Lage überhaupt vorliegt, während unter Umständen schon eine Vielzahl an Einsatzkräften anrückt und Befehle zur strukturierten Bekämpfung der Gefahr benötigt.

Bild: Feuerwehr Dortmund
Bild von 2 Menschen die nebeneinander am Tisch sitzen und in Richtung Hintergrund schauen. Im Hintergrund Bilder von einem Spielfeld und Veranstatlungen (unscharf)
Bild: Feuerwehr Dortmund

Ist die Lage groß genug, wird als höchste Stufe der Führung auf operativ-taktischer Ebene ein Führungsstab eingerichtet. Dieser setzt sich aus gut ausgebildeten und sehr erfahrenen Führungskräften der Feuerwehr und eventuell weiterer Behörden und Organisationen zusammen und trifft einsatztaktische Entscheidungen auf der höchsten Ebene.

Hier läuft vor allem zu Beginn der Arbeit eine überwältigende Menge an Informationen auf. Das Projekt SIMPEL² möchte einen Beitrag leisten, indem durch ein Logistikkonzept und eine darauf basierende Softwarelösung die Steuerung von Material- und Informationsflüssen verbessert und damit die Effizienz erhöht und die Fehleranfälligkeit verringert werden. Gleichzeitig soll die Möglichkeit einer logistischen Vorausplanung geschaffen werden. Die Lösungen des Projekts zielen insbesondere auf das Stabssachgebiet S4 (Versorgung & Logistik) ab, sollen aber dem Stab insgesamt eine Hilfestellung bieten.

Partner*Innen

Fakten

Laufzeit

April 2024 – März 2026

Gesamtziel des Projektes

  • Entwicklung eines Logistikkonzepts und darauf aufbauend eines Softwaredemonstrators zur Unterstützung der Logistikaspekte eines Führungsstabs

- unterstützt durch ein Expertengremium, das sich aus vor allem Stabsmitarbeitenden zusammensetzt,

- mit starkem Fokus auf Bedienbarkeit, um die Akzeptanz zu erhöhen und möglichst wenig zusätzlichen Arbeitsaufwand zu erzeugen,

- in zyklenartiger, agiler Vorgehensweise, um zeitnah Wünsche und Kritik der Experten einbinden zu können.

  • Evaluation der Software durch Stabsübungen

Aufgaben der Feuerwehr Dortmund

  • Koordination des Projektes
  • Aufbau eines Expertengremiums
  • Lenkung der Entwicklung in enger Rücksprache mit den Experten
  • Entwicklung und Durchführung von Übungen zur Evaluation
  • Dokumentation und Veröffentlichung der Ergebnisse

Fördergeber / Förderträger

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Bekanntmachung: „Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“
Förderkennzeichen: 13N16940

Förderkennzeichen: 13N16483 sifo

Ansprechpartner

Mehr zum Thema

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