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Erneuerbare Energien

Bioenergie

Bioenergie spielt eine wichtige Rolle bei der Energiewende und der Umstellung auf erneuerbare Energien. Sie hat in den letzten Jahren einen erheblichen Beitrag zur Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion geleistet und trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.

Bild: Adobe Stock / Budimir Jevtic
Zwei Männer, die mit Laptops über grüne Felder laufen.
Bild: Adobe Stock / Budimir Jevtic

Bioenergie umfasst verschiedene Technologien, wie zum Beispiel Biogas-, Biomasse- und Bioabfallanlagen sowie Biokraftstoffe und wird aus der Verbrennung oder Vergärung von Biomasse gewonnen. Heute wird neben Wärme auch Strom aus Biomasse (organische Masse pflanzlicher oder tierischer Herkunft) erzeugt. Die Quellen, aus denen die Biomasse gewonnen wird, sind äußerst vielfältig. Überwiegend werden Reststoffe wie Alt-, Rest- und Derbgehölze oder Bioabfälle, Gülle und Ernterückstände zur Energiegewinnung eingesetzt. Hierzu werden speziell Energiepflanzen für die Energieerzeugung angebaut. Zu den Energiepflanzen zählen unter anderem Feldfrüchte, Wildpflanzen und schnellwachsende Baumarten.

Durch den Prozess der Photosynthese, bei dem Pflanzen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und es in organischen Verbindungen speichern, ist Bioenergie in der Lage CO2 zu binden. Wenn diese organischen Verbindungen dann als Biomasse zur Energieerzeugung genutzt werden, wird das gebundene CO2 freigesetzt. In einer geschlossenen Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft kann das freigesetzte CO2 sogar erneut von den Pflanzen aufgenommen werden, die zur Produktion von Biomasse verwendet werden. Durch einen so geschlossenen Kreislauf, wird CO2 dauerhaft in Biomasse gebunden.

In Biogasanlagen wird organische Biomasse wie Mais, Gras oder Gülle fermentiert, um Methan zu produzieren. Dieses Methan wird dann zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. In Biomasseheizkraftwerken werden Holz, Stroh oder andere organische Materialien zur Strom- und Wärmeerzeugung verbrannt. Biokraftstoffe werden aus Pflanzenöl, Rapsöl oder anderen organischen Materialien hergestellt und dienen als Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Sie werden hauptsächlich in der im Verkehrssektor eingesetzt, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Bioenergie ermöglicht eine lokale Energieversorgung, da die nötigen Rohstoffe lokal produziert werden können und unterstützt somit die Energiesicherheit und -versorgung in Deutschland.

In Dortmund wird Bioenergie fast ausschließlich in Verbrennungsanlagen wie Holzhackschnitzelheizungen, Holz-Pelletkesseln oder Kaminöfen zur Wärmeversorgung genutzt und es kommen acht Biogasanlagen zum Einsatz. Laut der Energie- und Treibhausgasbilanz 2021 wurden in Dortmund 17,32 Gigawattstunden Energie durch Biomasse erzeugt.

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