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Die Kinder aus Schytomyr: Ablenkung vom Kriegsalltag in der Ukraine

15 Kinder aus Schytomyr, Dortmunds ukrainischer Partnerstadt, verbringen zurzeit eine Woche in Dortmund. Die Stadt möchte ihnen eine Auszeit vom Alltag im Krieg bieten – mit Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und einer Zeit ohne Luftalarm.

Zum dritten Mal empfängt die Stadt Dortmund Kinder aus ihrer Partnerstadt Schytomyr in der Ukraine. Vom 8. bis 15. August sind 15 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 15 Jahren zu Besuch. Allen Kindern verbindet das Schicksal, dass ihre Väter in russischer Gefangenschaft sind, als vermisst gelten oder im Krieg gefallen sind.

Eine Woche der Erholung: Angebote für Freizeitgestaltungen, Sportaktivitäten und harmonisches Zusammenleben

Nach einer Begrüßung im Rathaus am Montag, 10. August, durch die Bürgermeisterin Britta Gövert und Fabian Zeuch vom Büro für Internationale Beziehungen wurde der Plan für die nächsten Tage vorgestellt. Die Kinder erkundeten am vorigen Tag bereits Dortmund, nehmen die nächsten Tage an gemeinsamen Freizeitaktivitäten teil wie Besuchen bei der Feuerwehr, im Westfalenpark oder beim Sport. Zudem treffen sie Gleichaltrige.

Während ihres Aufenthalts sollen sie für einige Tage den Belastungen des Krieges entfliehen und eine Woche in Sicherheit verbringen – ohne Luftalarm und die ständige Angst vor Raketen- und Drohnenangriffen. In Schytomyr ist Luftalarm fast täglich, oft sogar mehrmals am Tag oder in der Nacht, es ist Teil des Alltags. Der Krieg belastet seit Jahren sowohl Familien als auch insbesondere Kinder. Erst am 9. August wurde die Partnerstadt Schytomyr von Russland massiv mit Raketen beschossen, auch eine deutsche Fabrik wurde getroffen. Es gab leider viele Verletzte, darunter auch Kinder.

„Wir haben uns einiges einfallen lassen, damit ihr hier eine gute Zeit habt“, so Bürgermeisterin Britta Gövert. „Das Ausbildungszentrum der Feuerwehr wartet auf euch, der Westfalenpark, der Moviepark. Beim BVB steht ein Training bei der Fußballakademie an, aber auch bei den BVB-Handballerinnen seid ihr dabei. Liebe Kinder – diese Woche gehört euch,“ beendet die Bürgermeisterin ihre Rede.

Olha Yurchenko, Leiterin Sozialamt Schytomyr, bedankte sich noch einmal persönlich für Dortmunds Einsatz und die Spenden für Familien und Kinder, die dringend Hilfe benötigen: „Heute ist es mir eine besondere Ehre, im Namen meiner Stadt einen Dank auszusprechen für die Unterstützung, die Sie für uns leisten.“ Die Zerstörung ihres Landes und zuletzt der Angriff in ihrer Stadt würde sehr viel Leid erzeugen. „Das bringt sehr viel Schmerz.“ Es sei eine große Bedeutung, dass Dortmund an der Seite von Schytomyr stehen würde. Was die Stadt Dortmund für die Ukraine macht, sei unglaublich großartig, so Olha Yurchenko. Wenn man in die Augen der anwesenden Kinder schauen würde, sähe man die Schrecken des Krieges. "Deswegen sind wir so dankbar dafür, was Sie für diese Kinder machen."

Hoch über Dortmund – geerdet im Park

Nach der Begrüßung im Ratssaal durften die Kinder die Stadt vom Dach des Dortmunder Rathauses aus bestaunen. Von dort hatten sie einen fantastischen Ausblick auf markante Wahrzeichen der Stadt, wie die Reinoldikirche.

Am Nachmittag besuchten sie den Westfalenpark und machten sich auf den Weg zum Florianturm. Von dort oben hatten die Kinder einen fantastischen Ausblick auf Dortmund; sie konnten den Signal Iduna Park bewundern und den gesamten Park überblicken. Nach ein paar Selfies ging es zurück in den Park, wo sie auf dem Robinsonspielplatz klettern und spielen konnten. Am Seerosenteich bewunderten sie die vielen Koi-Fische und hielten den Tag auf einem Erinnerungsfoto fest, bevor der Tag mit einem Besuch in der Thier-Galerie endete.

Hintergrund: Städtepartnerschaft wächst weiter

Dortmund und Schytomyr verbindet seit dem 9. Juli 2025 eine offizielle Städtepartnerschaft . Die Zusammenarbeit begann bereits kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Seither sind zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Sport und kommunale Entwicklung entstanden. Darüber hinaus unterstützt Dortmund die Partnerstadt kontinuierlich mit Hilfslieferungen. Dazu gehören unter anderem Busse, Generatoren, Krankenhausausstattung, Schulmöbel, Solaranlagen und Großküchen. Erst vor kurzem reiste erneut eine Dortmunder Delegation nach Schytomyr , dieses Mal unter Leitung von Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

Besuch aus Schytomyr

Im Ratssaal wurden Kinder aus Schytomyr begrüßt.
Im Ratssaal Hanse wurden die Kinder aus Schytomyr begrüßt.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Olha Yurchenko, Leiterin Sozialamt Schytomyr.
Olha Yurchenko, Leiterin Sozialamt Schytomyr, bedankte sich für die Hilfe aus Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Bürgermeisterin Britta Gövert bekam als Geschenk eine traditionelle ukrainische Blockflöte, die sie direkt ausprobierte.
Die Bürgermeisterin Britta Gövert bekam als Geschenk eine traditionelle ukrainische Blockflöte, die sie direkt ausprobierte.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Bürgermeisterin Britta Gövert bekam zudem ein T-Shirt geschenkt mit dem Aufdruck Schytomyr.
Bürgermeisterin Britta Gövert bekam zudem ein T-Shirt geschenkt mit dem Aufdruck Schytomyr.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Kinder aus Schytomyr durften auch noch einmal auf das Dach vom Rathaus, um die Stadt Dortmund von oben zu bewundern.
Die Kinder aus Schytomyr durften auch noch einmal auf das Dach vom Rathaus, um die Stadt Dortmund von oben zu bewundern.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Kinder aus Schytomyr stehen auf dem Florianturm und machen Selfies.
Die Kinder hatten sichtlich Spaß auf dem Florianturm und machten fleißig Selfies.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger
Der Robinsonspielplatz im Westfalenpark, Kinder klettern und spielen.
Der Robinsonspielplatz im Westfalenpark musste auch ausprobiert werden.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger
Ein Gruppenfoto am Seerosenteich mit den Kindern aus Schytomyr.
Zum Schluss gab es ein Gruppenfoto am Seerosenteich im Westfalenpark.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger
Im Ratssaal wurden Kinder aus Schytomyr begrüßt.
Im Ratssaal Hanse wurden die Kinder aus Schytomyr begrüßt.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Olha Yurchenko, Leiterin Sozialamt Schytomyr.
Olha Yurchenko, Leiterin Sozialamt Schytomyr, bedankte sich für die Hilfe aus Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Bürgermeisterin Britta Gövert bekam als Geschenk eine traditionelle ukrainische Blockflöte, die sie direkt ausprobierte.
Die Bürgermeisterin Britta Gövert bekam als Geschenk eine traditionelle ukrainische Blockflöte, die sie direkt ausprobierte.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Bürgermeisterin Britta Gövert bekam zudem ein T-Shirt geschenkt mit dem Aufdruck Schytomyr.
Bürgermeisterin Britta Gövert bekam zudem ein T-Shirt geschenkt mit dem Aufdruck Schytomyr.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Kinder aus Schytomyr durften auch noch einmal auf das Dach vom Rathaus, um die Stadt Dortmund von oben zu bewundern.
Die Kinder aus Schytomyr durften auch noch einmal auf das Dach vom Rathaus, um die Stadt Dortmund von oben zu bewundern.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Kinder aus Schytomyr stehen auf dem Florianturm und machen Selfies.
Die Kinder hatten sichtlich Spaß auf dem Florianturm und machten fleißig Selfies.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger
Der Robinsonspielplatz im Westfalenpark, Kinder klettern und spielen.
Der Robinsonspielplatz im Westfalenpark musste auch ausprobiert werden.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger
Ein Gruppenfoto am Seerosenteich mit den Kindern aus Schytomyr.
Zum Schluss gab es ein Gruppenfoto am Seerosenteich im Westfalenpark.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Seger

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Internationales Kinder, Jugendliche & Familie

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