Verkehr
Einschränkungen im Stadtbahn-Verkehr: Gleisarbeiten vom 18. bis zum 27. Januar
Mit einer groß angelegten Gleisbaumaßnahme im Bereich der Dortmunder Innenstadt stärkt DSW21 die lokale Stadtbahn-Infrastruktur und nimmt dafür rund 1,6 Mio. Euro in die Hand.
Die für die Fahrgäste in zwei Abschnitte unterteilten Arbeiten dauern insgesamt vom 18. bis zum 27. Januar und verursachen deutliche Einschränkungen im Stadtbahnverkehr.
Arbeiten zwischen Kampstraße und Dortmund Hauptbahnhof
Erste Bauphase
Konkret führt DSW21 während der ersten Bauphase – 18. bis 23. Januar – Gleisarbeiten zwischen „Kampstraße“ und „Dortmund Hbf“ durch. Deswegen wird der reguläre Stadtbahn-Betrieb zwischen den Haltestellen „Stadtgarten“ und „Hafen“ bzw. „Lortzingstraße“ unterbrochen – dies hat Auswirkungen auf die Linien U41, U45/U46, U47 und U49. Es wird Schienenersatzverkehr geben.
Zweite Bauphase
In die zweite Bauphase – 24. bis 27. Januar – fallen Weichenarbeiten zwischen der „Leopoldstraße“ und „Münsterstraße“. Die Einschränkungen sind dann überschaubarer: Der Stadtbahnverkehr zwischen „Dortmund Hbf“ und „Lortzingstraße“ ruht. Dies betrifft die Linien U41, U45/U46 und U49. Es gibt Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Die DSW21 bietet in beiden Bauphasen Schienenersatzverkehre (SEV) mit Bussen an und bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.
Detailliertere Infomationen zu den einzelnen
Die Gleisarbeiten und Auswirkungen im Überblick
Im Akkordeon werden die Einschränkungen für die jeweiligen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer erläutert.
Informationen zu den Gleisarbeiten
Die Gleisarbeiten lassen sich in drei Projekte unterteilen: Zunächst erneuert DSW21 rund 500 Meter Gleis zwischen den Haltstellen „Kampstraße“ und „Dortmund Hbf“. Unmittelbar hinter der Haltestelle Hauptbahnhof werden eine Weiche sowie ein Weichen-Herzstück neu installiert. Und in der Abstellanlage der Haltestelle „Leopoldstraße“ erneuert das Nahverkehrsunternehmen ein komplettes Gleiskreuz.
Die Gleisarbeiten in den Tunneln sind aufwändig: So kann allein die Baustelleneinrichtung bis zu 10 Stunden dauern. Mehrere Ventilatoren unterschiedlichster Größe kommen zum Einsatz, um in den Tunneln für frische Luft zu sorgen und Staub etc. abzuleiten. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich insgesamt auf 1,6 Mio. Euro. Das Gleisbau-Projekt wird vom Land NRW über das Programm „Kommunale Schiene“ gefördert.
Information für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
Für den barrierefreien Ein- und Ausstieg empfiehlt DSW21, möglichst die Endhaltestellen der Schienenersatzverkehre zu nutzen. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste – insbesondere solche mit einem elektrischen Rollstuhl – steht ansonsten auf Anfrage ein Spezialfahrzeug bereit. Betroffene Fahrgäste können das Personal von DSW21 direkt ansprechen, um Unterstützung zu erhalten.
Busverkehr / Nachtexpresse / Individualverkehr
In diesem Bereich sind während der gesamten Maßnahme grundsätzlich keine größeren Einschränkungen zu erwarten. Lediglich im Bereich Lortzingstraße wird es zu kleineren Beeinträchtigungen des Individualverkehrs kommen.
Informationen für die Anwohnerinnen und Anwohner
Um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten und die Maßnahme zügig abzuschließen, wird auch nachts gearbeitet. Diese Arbeiten sind behördlich entsprechend genehmigt. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden rechtzeitig schriftlich über die Bauarbeiten und damit verbundene Einschränkungen informiert.
Sondierungen ziehen Bauarbeiten in die Länge
Ursprünglich war die Gleisbaumaßnahme für vergangenen Oktober eingeplant. Da sich jedoch vorherige Gleisarbeiten auf der U42 im Bereich „Schulte Rödding“ wegen aufwändiger Bombensondierungen deutlich verzögert hatten, plante DSW21 kurzfristig um: Das Nahverkehrsunternehmen wollte seinen Fahrgästen nicht zwei größere Einschränkungen in stark frequentierten Stadtbahn-Abschnitten gleichzeitig zumuten.
In Sachen Fahrgastinformation betreibt DSW21 bei dieser Maßnahme nun großen Aufwand und hat unter anderem im Bereich der Haltestellen zahlreiche Aufsteller, Aufkleber und Beschilderungen angebracht, die auf die Schienenersatzverkehre (SEV) hinweisen. Allein in der ersten Woche sind überdies täglich etwa 26 zusätzliche Servicekräfte im Einsatz, um etwaige Fragen der Fahrgäste zu beantworten und sie bei der Orientierung zu unterstützen. Die Auszubildenden von DSW21 werden außerdem eine Fahrgast-Befragung zu den eingesetzten Informationsmaßnahmen durchführen.
Fahrgäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner können sich im Internet unter
DSW21 dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis während dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme.
Weitere Nachrichten