Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
Stadtentwicklung
Unter Stadtentwicklung versteht man eine informelle, integrierte, gesamtstädtische Entwicklungsplanung.
Im Gegensatz zur städtebaulichen Planung, für die formale Planarten, wie z. B. Flächennutzungspläne und Bebauungspläne vorgeschrieben sind, sind Pläne der Stadtentwicklung an keine Form gebunden.
Stellt die Gemeinde einen Plan der Stadtentwicklung (z. B. in Form eines Masterplans) auf, stellt dieser eine Richtlinie für Behörden und Planer dar, die z. B. städtebauliche Planungen auf die Inhalte abstimmen muss. Er bedeutet keine Rechtsbindung, sondern eine Selbstbindung der Gemeinde. Somit verpflichtet sich die Gemeine mit der Aufstellung eines solchen Plans selbst, die darin formulierten Ziele und Entwicklungen anzustreben.
Der Vorteil dieser eher informellen Planung ist, dass sie flexibel und schnell auf sich ändernde Bedingungen reagieren kann bzw. angepasst werden kann. Derartige Entwicklungsprozesse und -pläne sind in der Regel bürgernah, da bei der Aufstellung großer Wert auf Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung gelegt wird, damit sich die Meinung der Bürger in den aufgestellten Zielen widerspiegelt und somit zu größerer Akzeptanz bei Stadtentwicklungsmaßnahmen führt.
Stadt Dortmund - Stadtplanungs- und Bauordnungsamt - Stadtentwicklung
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
Persönliche Vorsprache nach Terminvereinbarung möglich.
Informationen zum Thema "Masterpläne" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema "Masterplan Plätze und Baukultur City" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema " Integrierte Stadtbezirksentwicklungskonzepte" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema "CITY 2030 - Konzept zur Entwicklung der City Dortmund" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Nachrichten
In fast genau einem Jahr, am 23. April 2027, öffnet die Internationale Gartenausstellung (IGA) ihre Tore im Ruhrgebiet. Ist die IGA nur eine Blümchenschau oder ist sie mehr? Kann sie die umliegenden Stadtteile nachhaltig verändern? Darüber redet das Forum Stadtbaukultur am Montag, 27. April, ab 18:30 Uhr in der Waschkaue der Kokerei Hansa, Emscherallee 11. Zuvor gibt es um 16:30 Uhr eine Führung über das Gelände.
Zum Schuljahr 2028/29 soll die Gesamtschule im Süden mehr Raum auf einem neuen Grundstück bekommen. Der Verwaltungsvorstand möchte auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney für die Gesamtschule einen neuen Standort entwickeln.
Das sehenswerte ehemalige VEW-Verwaltungsgebäude aus den 1970er-Jahren am Rheinlanddamm 24 steht schon länger leer. Mit Hilfe des Bauturbos könnte es schon bald zu neuem Leben erwachen. Ein Investor möchte dort einen Nutzungsmix umsetzen: Geplant sind 200 Wohnungen, Arztpraxen, Fitnesscenter und ein Quartiersladen.
Viele Orte sind noch immer nicht barrierefrei. Warum das so ist und wie es besser geht, diskutiert am Montag, 23. Februar, das „Forum Stadtbaukultur“ im Baukunstarchiv NRW. Alle Interessierten sind willkommen.
Mit einer neuen, modernen Einfach-Sporthalle für die Hauptschule am Hafen investiert die Stadt weiter in die Zukunft von Schule und Vereinssport. Eine Machbarkeitsstudie hatte drei Varianten für den Neubau untersucht. Der Rat entscheidet im Mai.
Stadtplanung soll sich am Gemeinwohl orientieren. Bürgerinnen und Bürger wollen mitreden bei der Planung von Projekten für ihre Stadt. Aber was genau bedeutet Orientierung am Gemeinwohl, und welche Beispiele dafür gibt es? Das Forum Stadtbaukultur redet darüber am 26. Januar ab 18:30 Uhr im Baukunstarchiv NRW.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer spürbarer. Eine der großen Zukunftsaufgaben ist es daher, die Städte anzupassen und widerstandsfähig zu gestalten. Digitale Werkzeuge können dabei helfen. Das Forum Stadtbaukultur redet darüber am 27. Oktober ab 18:30 Uhr im Saal Westfalia im Rathaus.
Über den geplanten Neubau eines Lebensmittelmarktes und zusätzlicher Wohnhäuser an der Kaiserstraße zwischen Lentstraße und Steinmetzstraße haben sich etwa 30 Anwohner*innen in der Aula am Ostwall informiert. Jetzt kann man sich schriftlich beteiligen.
Vor 30 Jahren, am 12. Juli 1995, zogen sich die Briten aus Dortmund von ihren elf Standorten zurück. Sie hinterließen insgesamt 270 Hektar – eine Fläche größer als Monaco, die die Stadt neu entwickelt hat. Heute sind die drei größten Areale, Hohenbuschei, Auf dem Hohwart und Stadtkrone Ost, aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Wohnen, Sport und Gewerbe haben ihnen neue Gesichter gegeben.
Die Entwurfsplanung für den Bau der „Sporthalle Unionviertel“ östlich des U-Turms ist abgeschlossen. Der Rat muss nun noch den Bau der Halle beschließen. Parallel laufen bereits die Vorbereitungen für den Antrag auf Baugenehmigung.
Die Machbarkeitsstudie zur geplanten jüdischen Grundschule ist abgeschlossen, der Terminplan steht. Und eine Lösung für die Zeit bis zur baulichen Fertigstellung ist auch gefunden.
Das Nordbad ist in die Jahre gekommen und soll in der Nordstadt neu gebaut werden. Aber wo? Die Stadtverwaltung hat die Frage umfassend geprüft. Jetzt ist klar: Die Verwaltung empfiehlt dem Rat die Eberstraße als geeigneten Standort für ein neues Nordbad.
Wo werden sich Eving, die Innenstadt-Nord und Scharnhorst im nächsten Jahrzehnt verändern? Welche Themen sind den Bewohner*innen wichtig? Dazu startet die Stadt direkt nach Ostern eine Online-Beteiligung.
Kirchen und ihre Ausstattungen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen des Kulturerbes in Europa. Kirchbauten spielen eine bedeutende städtebauliche Rolle, sie sind Ankerpunkte im Quartier. Das Forum Stadtbaukultur redet über sie: am Montag, 24. Februar, im Baukunstarchiv.
Sechs Mal hat sich der Gestaltungsbeirat im vergangenen Jahr über neue Bauvorhaben in der Stadt beraten. Prominentes Beispiel ist der Kronenturm, für den es jetzt einen Plan mit Wohnungen gibt – und dem buchstäblich eine Krone wachsen soll.