1. Themen
  2. Integration
  3. Masterplan Migration/Integration
  4. Masterplanprozess ab 2005
Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates zur Fachbereichsstartseite

Masterplan Migration/Integration

Masterplanprozess ab 2005

In dem Jahr 2005 hat die Integrationspolitik für die Erstellung eines städtischen "Masterplans Migration/Integration" eine inhaltliche Weichentstellung vollzogen.
Denn dies bedeutet, dass Integration nun zu einem wichtigen eigenen Handlungsfeld der Stadt Dortmund wird, das auch das Verwaltungshandeln mit einbezieht.
Der Masterplan entsteht in einem breiten Prozess unter Beteiligung der verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt und der bürgerschaftlichen Akteure. Aber auch mit dem aktiven Eintritt der Stadt Dortmund in das Feld von Integration/Migration gilt weiterhin: Bürgerschaftliches Engagement und eine enge Zusammenarbeit bleiben für die Integrationsarbeit unverzichtbar.

Was den Aufbau und die Entwicklung von "Integration/Migration" als kommunales Handlungsfeld betraf, konnten seit 2006 in drei Perioden unterschieden werden:

  • Erste Periode von 2006-2010: Masterplan–Prozess: Definition von "Integration" und "Leitbild", Grundlagen und Aufbau von Netzwerken
  • Zweite Periode von 2010-2012: Integration/Migration wird zu einer der zentralen Querschnittsaufgaben der Stadt: Gründung der Migrations- und Integrationsagentur (MIA-DO-KI) und Orientierung an vier strategischen Handlungsfeldern*
  • Dritte Periode ab 2013: MIA-DO und die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) werden Kommunales Integrationszentrum (MIA-DO-KI): Ausbau der Querschnittsarbeit, Verstetigung, Vom Aufbau zur Daueraufgabe

Die vier strategischen Handlungsfelder waren:

  • Bildung: Sicherung der Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen, Verbesserung der Übergangsquoten, Nutzung von (interkulturellen) Potenzialen und Kompetenzen, Anerkennung von Interkulturalität als Qualitätsmerkmal.
  • Arbeit und Unternehmen: Sicherung von Fachkräften, Hochschulabsolventinnen und -absolventen und Unterstützung interkultureller Unternehmen unter Berücksichtigung der Aspekte: Technik, Talente und Toleranz.
  • Soziale Balance in den Stadtbezirken: Sicherung von Chancengerechtigkeit, Bildung von Nachbarschaften, Unterstützung des sozialen Arbeitsmarktes sowie die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen und Integrationsakteuren in den Stadtbezirken.
  • Weltoffene/Internationale Stadt: Förderung einer Anerkennungskultur, Ermöglichung einer umfangreichen gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen, Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls aller Bürgerinnen und Bürger mit Zuwanderungsgeschichte, Förderung der Partizipation und Antidiskriminierung zur Unterstützung einer global denkenden und lokal handelnden Stadtgesellschaft, in der interkulturelle Vielfalt als Chance und positive Herausforderung begriffen wird.

Die genaue Entwicklung können Sie der Ratsvorlage Masterplan Integration 2013 entnehmen.

Logo des Kommunalen Integrationszentrums Dortmund (MIA-DO-KI)

Stadt Dortmund - MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Anschrift und Erreichbarkeit
Anschrift:
Südwall 21 - 23
44137 Dortmund

Mehr zum Thema

Kampagne: Wir alle sind Dortmund

Informationen über die Kampagne: Wir alle sind Dortmund

Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU) in Dortmund

Der HSU ist ein freiwilliges Angebot für mehrsprachig aufwachsende Schüler*innen, die min. Grundkenntnisse in der jeweiligen Herkunftssprache haben.

Städtekooperation "Integration.Interkommunal"

Informationen zur Städtekooperation "Integration.Interkommunal"

Leseförderung

Informationen zum Thema Leseförderung des Kommunalen Integrationszentrums Dortmund (MIA-DO-KI) der Stadt Dortmund

Dienstleistungszentrum Migration & Integration (MigraDo)

Nach Anmeldung bei den Bürgerdiensten oder dem Amt für Migration steht Ihnen unser kostenfreies mehrsprachiges Beratungsangebot zur Verfügung.

Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels

Informationen zur Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT).

Familiäre & unbefristete Aufenthalte (38/4-1)

Im Team der Bürgerdienste International werden alle Ausländer*innen bearbeitet, die bereits langjährig in Dortmund aufhältig sind.

Beratung durch das Jobcenter

Die Beratungsfachkräfte im MigraDo bieten Basis-Informationen für Neuzugewanderte an, die die Leistungen vom Jobcenter annehmen möchten.

Freizügigkeitsangelegenheiten (38/2-3)

Unionsbürger*innen und ihre jeweiligen Familienangehörigen mit Drittstaatsangehörigkeit haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt in die EU-Staaten.

Chancen-Aufenthaltsrecht

Informationen über das am 31.12.2022 in Kraft getretene Chancen-Aufenthaltsrecht nach § 104c Aufenthaltsgesetz - AufenthG

Einbürgerung (38/4-2)

Informationen zur Einbürgerung und Staatsangehörigkeit (32/4-2) der Stadt Dortmund.

Integrationspreis 2025

Übersicht zum Integrationspreis 2025 in der Stadt Dortmund ausgezeichnet vom Kommunalen Integrationszentrum Dortmund und dem Integrationsrat

Asyl & Bleiberechte (38/3-2)

Im Team der Städtischen Asylstelle werden alle Ausländer*innen bearbeitet, die sich in einem laufenden Asylverfahren befinden oder geduldet sind.

Erklärung über den Verzicht auf die deutsche Staatsangehörigkeit

Sie können auf Ihre Staatsangehörigkeit/Rechtsstellung ohne deutsche Staatsangehörigkeit verzichten, wenn Sie mehrere Staatsangehörigkeiten besitzen.

Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Informationen über strukturierte Hilfen für eine gelingende Integration, für neuzugewanderte Menschen mit Problemlagen