Parallel zur Kampstraßen-Gestaltung
Sparkasse baut neu
Das wird das Gesicht der City an einer prominenten Stelle verändern, parallel und ergänzend zur Neugestaltung der Kampstraße: Das Sparkassen-Hochhaus aus den 1960er-Jahren zwischen Freistuhl und Katharinenstraße soll komplett ersetzt werden. Das hat der Vorstand des Dortmunder Geldinstituts beschlossen.
Auch das angrenzende Kundencenter wird weichen. Mehrere Gutachten hatten den baulichen Zustand der Gebäude unter die Lupe genommen. Ergebnis: Neben einer schlechten Energiebilanz offenbarte sich für das Hochhaus-Tragwerk keine gute Prognose. Auch die Aufteilung der Räume sei nicht wirtschaftlich, sagt die Sparkasse. Nur etwa 300 der etwa 550 Quadratmeter auf jeder der 15 Etagen seien überhaupt nutzbar. Und so kam es zur Entscheidung: Neubau statt Umbau.
Anfang 2026 will die Sparkasse deshalb einen Architekturwettbewerb ausloben. Im neuen Komplex ist später eine gemischte Nutzung vorgesehen: Neben den von der Sparkasse genutzten Flächen soll es vor allem an Kamp- und Katharinenstraße auch Gastronomie und Handel geben. Der Vorstand sieht sich in einer stadtbildprägenden Verantwortung. Die Neubauten werden höchste Energiestandards haben, sollen die City beleben und ihre Aufenthaltsqualität steigern.
Die Planungs- und Bauverwaltung der Stadt steht bereits in engem Austausch mit der Sparkasse. Denn parallel zum Architekturwettbewerb werden andere Büros an dem Neustart für die Kampstraße arbeiten. Beide Entwicklungen wirken sich aufeinander aus. Deshalb möchte die Stadt die Büros in einen Dialog bringen.
Ende 2027 könnte ein Bauantrag für das Areal bei der Stadt liegen. Wenn es ideal läuft, könnten die Gebäude 2028 abgerissen werden. Der Neubau könnte – wie die Kampstraße – 2031 fertig werden.
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