Masterplan Mobilität 2030
Was ist der Masterplan Mobilität?
Der Masterplan Mobilität 2030 ist ein städtisches Planwerk, das Leitlinien für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung Dortmunds bis in das Jahr 2030 vorgibt. Er betrachtet alle städtisch relevanten Formen der Mobilität und weitere Zusammenhänge. Der Masterplan Mobilität 2030 ersetzt den "alten" Masterplan Mobilität 2004 und wird in einem umfassenden Arbeitsprozess aus Analysen, Zieldefinitionen, Teilkonzepten und einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung entwickelt.
Überblick
Seit 2016 arbeiten die Stadt Dortmund und ein begleitender Arbeitskreis am Masterplan Mobilität 2030. Darin wird eine zukunftsfeste Verkehrsstrategie für die Stadt formuliert; sie integriert die wesentlichen aktuellen Verkehrsplanungen, Einzelkonzepte und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Mobilitätsangebots. Der "alte" Masterplan Mobilität stammt aus dem Jahr 2004. Er hatte aktuelle Themen wie Nahmobilität, Elektromobilität oder Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung noch nicht vollständig berücksichtigt.
Im Masterplan Mobilität 2030 werden alle Verkehrsarten und -belange berücksichtigt: Bus und Bahn, Radverkehr, Fußgängerverkehr, Kraftfahrzeugverkehr, Parken, Straßenraumgestaltung, Güterverkehr, Mobilitätsmanagement, Verkehrssicherheit.
Im begleitenden
Darauf aufbauend werden in einer zweiten Stufe detaillierte
Fertiggestellt sind die Teilkonzepte "Elektromobilität (EMoDo3)" und "Mobilitätsmaßnahmen zur Luftreinhaltung", die Anfang 2019 beschlossen wurden. Aktuell befassen sich Verwaltung und der begleitende Arbeitskreis mit den drei Teilkonzepten "Ruhender Verkehr und Öffentlicher Raum", „Fußverkehr und Barrierefreiheit“ sowie "Radverkehr und Verkehrssicherheit".
Anlass und Inhalte
Der Masterplan Mobilität Dortmund 2030 ist ein städtisches Planwerk, das die Leitlinien und Weichen für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung Dortmunds bis zum Jahr 2030 vorgibt. Im Masterplan definiert die Stadt Ziele und Strategien, mit denen sie sich auf die aktuellen und die zukünftigen Veränderungen im Mobilitätsgeschehen einstellen kann. Der Masterplan bleibt hierbei immer Orientierungsrahmen. Die Konkretisierung von Maßnahmen erfolgt in nachfolgenden Projekten/Konzepten (bspw. im Rahmen von ÖPNV-Konzepten, Radverkehrskonzepten, Verkehrssicherheitskonzepten).
Mobilität ist vielseitig
Das Mobilitätsgeschehen spielt sich nicht nur auf den Straßen ab, sondern auch auf den Gehwegen, Schienenstrecken oder auf den vielen Plätzen in der Stadt. Mobilität beschreibt hierbei nicht immer nur den Weg von A nach B und die entsprechende Wegeinfrastruktur. Zur Mobilität gehören genauso Aspekte wie die Aufenthaltsqualitäten des öffentlichen Raums für Fußgänger, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer oder die Wahlfreiheit, nicht auf ein bestimmtes Verkehrsmittel festgelegt zu sein. Gleichzeitig kann Mobilität aber auch zu negativen Beeinträchtigungen führen – zum Beispiel durch Flächenverbrauch, Luft- und Lärmemissionen.
Im Rahmen des Masterplans Mobilität 2030 werden daher die unterschiedlichen Verkehrsarten (Fuß- und Radverkehr, motorisierter Individualverkehr, Wirtschaftsverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr) genauso behandelt wie Querschnittsthemen (u.a. die Verknüpfung der Verkehrsarten, E-Mobilität, die Stadtgrenzen überschreitende Verkehre (z.B. Pendler), die Verkehrssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilitätsmanagement).
Warum ein neuer Masterplan?
Der letzte Masterplan Mobilität stammt aus dem Jahr 2004. Viele seiner Maßnahmen sind bereits realisiert worden oder befinden sich in der Umsetzung. Andere Maßnahmen sind aus heutiger Sicht nicht mehr zielführend oder müssen in Anbetracht sich ändernder Rahmenbedingungen neu bewertet werden. Stichworte sind zum Beispiel steigende Anforderungen durch den demografischen Wandel, Barrierefreiheit, Klimaschutzziele, neue Mobilitätsformen wie CarSharing und Elektromobilität (auch per Fahrrad) sowie die Vernetzung der Verkehrsmittel (Intermodalität). Darüber hinaus kommt der Nahmobilität, also Fuß- und Radwege, eine immer größere Bedeutung zu. Sowohl im Alltag als auch im Planungshandeln.
Aufbau und Prozess
Die Bearbeitung des Masterplans Mobilität 2030 hat im Herbst 2016 begonnen. Der Erarbeitungsprozess wird durch das Planungsbüro Planersocietät aus Dortmund fachlich begleitet.
Inhaltlich gliedert sich der Masterplan Mobilität in zwei Stufen: In Stufe 1 stand die Entwicklung einer Strategie für den Umgang mit Verkehr in der Zukunft im Vordergrund. Dabei wurde ein Leitbild erstellt. Dieser gut einjährige Prozess wurde am 22. März 2018 durch einen Beschluss des Rates der Stadt Dortmund abgeschlossen. Das Leitbild setzt mit differenzierten Zielstrategien den Rahmen für die nachfolgende Stufe 2: die Entwicklung von Teilkonzepten und einzelnen Maßnahmen.
Stadtplanerische Einordnung
Der Masterplan Mobilität 2030 knüpft als strategisches Werk an die bestehenden Planungskonzepte an und setzt den Rahmen für die zukünftige Verkehrsplanung der Stadt.
Der bestehende Masterplan Mobilität 2030 setzt auf dem bestehenden Masterplan Mobilität 2004 auf, überprüft und aktualisiert dessen Zielstellungen, Maßnahmenbereiche sowie Datengrundlagen. Aktuelle Analysen, zum Beispiel die 2019 durchgeführten
Der Masterplan Mobilität 2030 ist als strategisches Konzept die Grundlage für die zukünftigen Verkehrsplanungen der Stadt Dortmund. Die strategischen Leitlinien des Masterplans Mobilität geben den Rahmen für neue Konzepte und Einzelmaßnahmen im ÖPNV, im Fuß- und
Neben den verkehrsspezifischen Fachplanungen bestehen ebenso Anknüpfungspunkte an die Konzepte der
Letztendlich soll der Masterplan Mobilität 2030 über die verkehrlichen Ziele hinaus dazu beitragen, die Lebensqualität in Dortmund für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und Dortmund als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.
Informationen der Stadt Dortmund über Park and Ride Angebote in Dortmund.
Die Förderung der Nahmobilität ist ein zentrales Ziel im Masterplan Mobilität 2030, dem Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Dortmund.
Erfahren Sie mehr zu den Maßnahmen im Bezug auf das Projekt "Emissionsfreie Innenstadt" des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund.
Der Radschnellweg Ruhr ist wichtig für das Radverkehrsnetz im Ruhrgebiet und damit Baustein für eine klimafreundliche Mobilitätsstrategie.
Das Frauen-Nacht-Taxi ist ein auf Gutscheinen basierendes Modell, das den öffentlichen Nahverkehr ergänzen soll.
Informationen zu den zwei Fahrradstraßen in der östlichen Innenstadt im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.
Die Velorouten bündeln den vorhandenen und den zu erwartenden Radverkehr im Zuge wichtiger Verbindungen abseits von Hauptverkehrsstraßen.
Erfahren Sie mehr zum Aktuellen Planungsstand der "Neugestaltung Saarlandstraße" aus dem Stadtplanung- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund.
Informationen zum Thema Straßenentwurf aus dem Stadtplanung- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund.
STADTRADELN startet am ersten Sonntag im Mai! Eingeladen sind alle, die in Dortmund wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen.
Informationen zur Förderung von Elektromobilität im Taxiverkehr im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund. Mehr hier.
Erfahren Sie mehr zur Verkehrsuntersuchung Wallring des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes Dortmund.
Informationen und Erfahrungsberichte zur Lastenradförderung im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund finden Sie hier.
Informationen über das Parkleitsystem der Dortmunder Innenstadt
Infos zum Forum Emissionsfreier Lieferverkehr als Teil des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" des Stadtplanungs- & Bauordnungsamtes Dortmund.