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Stadterneuerung Nordstadt

Nachbarschaftsorte Nordstadt

Die Stadt Dortmund schafft zwei neue starke Orte für die Menschen in der Nordstadt: An der Schleswiger Straße entsteht ein Nachbarschaftsplatz, an der Leibnizstraße ein Nachbarschaftspark. Zu beiden Projekten sammelt die Stadterneuerung Ideen und Wünsche an Infoständen vor Ort und online.

Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung
Stadtplan des Bereichs rund um den Schleswiger Platz mit Düppelspielplatz und Spielplatz Alsenstraße
Der Schleswiger Platz samt Umgebung wird neu gestaltet.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung

Nachbarschaftsplatz Schleswiger Straße

An der Schleswiger Straße gestaltet die Stadterneuerung den Bereich rund um den sogenannten „Schleswiger Platz“ neu. Dieser Platz entsteht durch das Dreieck der Straßen Schleswiger Straße, Alsenstraße und Missundestraße. Zwischen diesen Straßen gibt es bislang nur eine kleine, dreieckige Fläche mit Wiese und einigen Bäumen. Auf den Straßen prägen derzeit parkende und fahrende Autos das Bild. Direkt angrenzend gibt es zwei Spielplätze: südlich den großen an der Düppelstraße und nördlich einen kleinen an der Alsenstraße.

Die Stadterneuerung koordiniert die Neugestaltung federführend. Ziele sind eine höhere Aufenthaltsqualität und weniger Konflikte zwischen verschiedenen Nutzer*innen . Der Kleinkind-Spielplatz an der Alsenstraße wird zum noch geschützteren, besser ausgestatteten Raum für die Kleinsten. Das Spielangebot auf dem Spielplatz an der Düppelstraße plant das Jugendamt ohnehin aktuell für ältere Kinder neu. Die Stadterneuerung kümmert sich hier ergänzend um die Randbereiche und vor allem um den sicheren Zugang über die Düppelstraße. Nicht zuletzt geht es um den Raum dazwischen: Der Schleswiger Platz soll ein attraktiver Nachbarschaftsplatz werden. Dazu gehören neues Pflaster, Bänke, Leuchten und ähnliches ebenso wie möglicherweise eine Änderung der Verkehrssituation.

Du bist gefragt – am 19. Mai oder online

Welche Ideen und Hinweise hast Du für den Schleswiger Platz und den benachbarten Spielplatz? Was sollte auf jeden Fall anders werden? Was darf nicht verloren gehen? Und wo siehst Du mögliche Probleme?

Sag es uns!

- am Dienstag, 19. Mai 2026, zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Schleswiger Platz

- oder direkt online auf der interaktiven Karte ab Montag, 27. April, bis Sonntag, 7. Juni 2026

Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung
Stadtplan der Leibnizstraße mit den beiden umgebenden Grün- und Spielflächen
Über die Leibnizstraße hinweg soll sich der neue Nachbarschaftspark erstrecken. So verbindet er die beiden bisherigen Grün- und Spielflächen verbinden.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung

Nachbarschaftspark Leibnizstraße

Hier koordiniert die Stadterneuerung federführend die Neugestaltung des Spielplatzes östlich der Leibnizstraße, der auch an die Westerbleichstraße grenzt. Gleichzeitig erneuert sie die Grünfläche westlich der Leibnizstraße. Diese ist ebenfalls als Spielfläche ausgewiesen, wird aber derzeit nicht zu diesem Zweck genutzt. Die Verbindung der beiden Flächen über die Straße hinweg lässt einen größeren, zusammenhängenden Nachbarschaftspark entstehen. Ziel ist ein vielseitiger Ort für Spiel, Bewegung, Begegnung und Erholung.

Die bestehenden Bäume bleiben natürlich erhalten. Auch künftig soll viel Grün die Anlage prägen. Die veraltete Ausstattung aber weicht neuen Stadtmöbeln (z. B. Bänken) und Sport-, Spiel- und Bewegungselementen.

Auch den Michaelisplatz an der Westerbleichstraße bezieht die Stadterneuerung ein. Er bleibt als Platz erhalten, wird aber in seiner Gestaltung Teil des neuen Nachbarschaftsparks. Ein wichtiges Ziel: Die verschiedenen Nutzergruppen auf Platz und Spielplatz sollen den künftigen Park gut mit- und nebeneinander nutzen.

Du bist gefragt – am 20. Mai oder online

Welche Wünsche und Anregungen hast Du für den Nachbarschaftspark an der Leibnizstraße? Welche Bewegungs- und Spielgeräte sollen neu kommen? Was soll erhalten bleiben? Und woran sollte man sonst noch denken?

Sag es uns!

- am Mittwoch, 20. Mai 2026, zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Michaelisplatz

- oder direkt online auf der interaktiven Karte ab Montag, 27. April, bis Sonntag, 7. Juni 2026

Hintergrund

Um den öffentlichen Raum attraktiver zu machen, möchte die Stadterneuerung in den kommenden Jahren verschiedene Plätze, Straßenräume und Spielplätze rund um Nordmarkt und Münsterstraße neugestalten. Dies ist verankert im Integrierten Handlungskonzept Zentrale Nordstadt, 774 KB, PDF , das der Rat 2023 beschlossen hat. Den größten Handlungsbedarf sieht die Stadterneuerung bei Spielplätzen, die direkt an Plätze grenzen. Denn dort stehen die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen häufig im Konflikt miteinander. Deshalb bilden zwei solcher „Paare“ nun den Auftakt. Ziel ist es, die Flächen in ihren wichtigen Funktionen unter anderem für Begegnung, Bewegung und Integration zu stärken.

Grundlage für die Planungen wird das neue Klima- und Freiraumkonzept für die Nordstadt. Die Stadterneuerung lässt es gerade unter dem Motto „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ erarbeiten. Viele Menschen vor Ort sind daran beteiligt. Das Konzept schafft den Rahmen und Leitlinien für alle künftigen Veränderungen an Plätzen und Grün- und Spielflächen der Nordstadt.

Mit der Planung beider Orte beauftragt ist das Planungsbüro bgmr Landschaftsarchitekten.

Zeitplan, Kosten und Förderung

Die Kosten für die Planungsleistungen für die beiden neuen Nachbarschafsorte belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Dafür fließt eine Förderung von 70 Prozent aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Baubeginn für beide Nachbarschafsorte ist 2029 zu rechnen.

Sina Hammwöhner Projektleiterin im Amt für Stadterneuerung

Kontakt

Gefördert durch

Logo des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Logo der Städtebauförderung von Bund und Ländern Logo des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen

Projekte in der Nordstadt

Sanierungsgebiet Südliches Nordmarktquartier

Die Stadt Dortmund führt im „Südlichen Nordmarktquartier“ eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durch. Das Sanierungsgebiet erstreckt sich rund um den Nordmarkt, das Schleswiger Viertel und das Brunnenviertel sowie die südliche Münsterstraße.

Stadplan eines Ausschnitts der Dortmunder Nordstadt mit hervorgehobenen Grenzen des Sanierungsgebiets.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt
Quartiersmanagement Nordstadt

Das Quartiersmanagement der Nordstadt arbeitet im Auftrag der Stadt Dortmund daran, den Stadtteil zu stärken. Ziel ist es, die Lebensqualität in den Quartieren zu verbessern und den Menschen vor Ort unterstützend zur Seite zu stehen.

Besucherinnen und Besucher informieren sich an den zahlreichen Ständen der Mitmachbörse über Nachhaltigkeit und Upcycling
Bild: QM Nordstadt/Leopold Achilles
Münsterstraße neu gestalten

Die südliche Münsterstraße ist das belebte Zentrum der Nordstadt. Die Stadt Dortmund will die Münsterstraße zwischen Burgtor und Mehmet-Kubaşık-Platz zu einem klimaresilienten Ort mit einer hohen Aufenthaltsqualität umgestalten.

Blick entlang einer Geschäftsstraße mit Kopfsteinpflaster mit vielen parkenden Autos und einer Kirche im Hintergrund.
Bild: Anja Cord
Gestaltungs- und Erhaltungssatzung

Viele Gebäude in der Nordstadt stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Um diese historisch wertvolle Architektur zu erhalten, prüft die Stadt Dortmund eine Gestaltungs- und Erhaltungssatzung im südlichen Nordmarktquartier.

Montage von zwei gezeichneten Figuren in ein Foto einer Straße mit Altbauten und großen Bäumen.
Bild: Foto: Roland Gorecki / Montage: Reicher Haase Assoziierte
Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt

Mit dem Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt unterstützt die Stadt Dortmund Eigentümer*innen bei der Neugestaltung oder Wiederherstellung von Fassaden, der Entfernung von Graffiti oder der Begrünung und Gestaltung von Freiflächen.

Zwei Häuserfassaden in der Dortmunder Nordstadt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Bernhard-März-Haus

Das Bernhard-März-Haus ist ein Sozialkaufhaus der Caritas in der Nähe des Borsigplatzes. Die Stadt Dortmund hat es mit Mitteln der Städtebauförderung erhalten, modernisiert und um Beratungs- und Begegnungsangebote erweitert.

Ansicht eines zweistöckigen, weißen Gebäudes mit Satteldach und dem Logo der Caritas
Bild: Stefan Lemanski
Heimathafen Nordstadt

Der im Mai 2024 eröffnete Heimathafen Nordstadt ist eine zentrale Anlaufstelle für Zugewanderte, Geflüchtete und Menschen aus dem Stadtteil. Mit Unterstützung der Stadt Dortmund hat die Stiftung Soziale Stadt das leerstehende Lagerhaus in ein integratives Bildungs- und Beratungshaus verwandelt.

Frontalansicht eines frisch gestrichenen Gebäudes teil mit offenem Backstein, teils mit verputztem Mauerwerk.
Bild: Andreas Buck
Hafenentwicklung:
Gestaltung Speicherstraße-Süd

Unter dem Motto „Hafen für alle!“ hat die Stadt Dortmund die südliche Speicherstraße im Hafenquartier aufgewertet. Die Entwicklung vom Industriestandort zum Lebensort wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2025 mit einer Auszeichnung gewürdigt.

Begrünte Flächen und eine Rutsche säumen den Blick über das Hafenbecken zum Alten Hafenamt in Dortmund.
Bild: Andreas Buck
Aufwertung von Bolzplätzen

Im Stadtteil mit dem größten Anteil an Kindern und Jugendlichen, der Nordstadt, hat die Stadt Dortmund zwei Bolzplätze erneuert. Die Bolzplätze an der Burgholzstraße und im Stollenpark sind nun modern ausgestattet, multifunktional und ganzjährig bespielbar.

Ein grüner Kunstrase-Fußballplatz mit dem Echt-Nordstadt-Herz, auf dem im Hintergrund einige Jugendliche spielen.
Bild: Anja Cord
Aufwertung Hoesch-Park

Die Stadt Dortmund hat den 27 Hektar großen Hoeschpark umfassend aufgewertet. Unter anderem ein Outdoor-Fitness-Center und mehrere Klein-Basketballfelder ergänzen das umfangreiche Sportangebot des Parks in der Nordstadt.

Luftaufnahme von Sportflächen und einem Gebäude, umgeben von Bäumen.
Bild: Karin Hessmann

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Wie ist eine lebendige Innenstadt für die Zukunft neu zu justieren? Wie werden sich einzelne Bereiche der City verändern? Welche Konsequenzen ergeben sich für öffentlichen Raum, für Immobilien und die richtigen Strukturen der Zusammenarbeit aller City-Akteur*innen?

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Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist ein regionales Projekt und Laborraum für nachhaltige Städte-Landschaft der Zukunft mit überregionaler Ausstrahlung.

Quartiersfonds

Quartiersfonds der Nordstadt Dortmund