Tiere
Reiten
Alle Informationen zum Antrag, zur Reitabgabe, zu Gebühren und zur Zahlung per SEPA-Lastschrift finden Sie auf der Seite
Dortmund bietet viele Möglichkeiten, Natur und Landschaft zu erleben – auch mit dem Pferd. Damit das Reiten für alle gut funktioniert, gelten in der freien Landschaft und im Wald bestimmte Regeln. Diese Regeln schützen Wege, Tiere, Pflanzen und andere Menschen, die dort unterwegs sind.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen dazu, wo Reiten erlaubt ist, worauf Sie achten müssen und wo Sie ein Reitkennzeichen mit gültiger Reitplakatte beantragen können.
Reiten in Dortmund
Wo darf geritten werden?
Reiten ist nicht überall erlaubt. In der freien Landschaft, im Wald, in Naturschutzgebiete und auf besonders geschützten Flächen können unterschiedliche Regelungen gelten.
- In der freien Landschaft dürfen Sie zum Zweck der Erholung auch auf privaten Straßen und Wegen reiten. Das gilt zusätzlich zum sogenannten Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen. Sie reiten dabei auf eigene Gefahr.
- Im Wald ist das Reiten ebenfalls auf öffentlichen Verkehrsflächen, auf privaten Straßen und Fahrwegen sowie auf gekennzeichneten Reitwegen nach der Straßenverkehrsordnung erlaubt.
- Auf öffentlichen Straßen und Wegen darf geritten werden, wenn die Regeln der Straßenverkehrsordnung eingehalten werden.
Ausgewiesene Reitwege erkennen Reiter*innen an einem Reitwegeschild, mit dem Reitwege nach der Straßenverkehrsordnung gekennzeichnet werden. Schrittweise werden an dieser Stelle Karten mit Reitmöglichkeiten im Dortmunder Stadtgebiet als Download zur Verfügung gestellt.
Als Fahrwege gelten befestigte oder sogenannte naturfeste Waldwirtschaftswege. Naturfeste Wege sind nach der Gesetzesbegründung zu § 58 Landesnaturschutzgesetz NRW so beschaffen, dass sie auch von zweispurigen, nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen befahren werden können.
Reiten abseits von Wegen
Das Reiten abseits von Wegen, also das sogenannte Querfeldeinreiten, ist nicht erlaubt.
Auch in geschützten Gebieten ist das Reiten außerhalb von Straßen und Wegen verboten. Die Untere Naturschutzbehörde kann im Einzelfall oder allgemein Ausnahmen zulassen, sofern dadurch der Zweck der Schutzgebiete nicht beeinträchtigt wird und keine anderen Rechtsvorschriften entgegenstehen.
Geregelt ist das Reiten in der freien Landschaft in § 58 Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (LNatSchG NRW).
Rücksicht auf andere
Damit alle Menschen die Wege sicher nutzen können, ist gegenseitige Rücksicht wichtig. Viele Wege werden gemeinsam genutzt - zum Beispiel auch von Radfahrer*innen, Spaziergänger*innen, Hundehalter*innen oder Familien mit Kindern etc. Reiter*innen müssen besonders auf Fußgänger*innen achten.
Was in Dortmund besonders gilt
Die freien Landschaft und die Waldflächen im Dortmunder Stadtgebiet liegen vollständig im Geltungsbereich des rechtskräftigen
Für diese Flächen gilt zusätzlich § 59 Landesnaturschutzgesetz NRW. Danach dürfen Sie Betretungs- und Reitrechte nur so nutzen, dass andere Erholungssuchende sowie Eigentümer*innen und Besitzer*innen der Flächen nicht unzumutbar beeinträchtigt werden.
Die heutigen Regelungen für das Reiten im Wald gelten seit dem 1. Januar 2018. Sie gehen auf eine Änderung des Landesnaturschutzgesetzes NRW im November 2016 zurück. Vorher war das Reiten im Wald grundsätzlich verboten und nur auf ausdrücklich gekennzeichneten Reitwegen erlaubt.
Weitere Informationen
Regelungen des Landschaftsplans Dortmund
Regelungen des Landschaftsplans Dortmund
Der Landschaftsplan Dortmund enthält keine zusätzlichen Regelungen zum Reiten in Schutzgebieten, die über § 59 Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG NRW) hinausgehen.
Seit die neuen Reitregelungen am 1. Januar 2018 in Kraft getreten sind, sind beim Umweltamt lediglich zwei Beschwerden über nicht ordnungsgemäßes Reiten im Wald eingegangen. In beiden Fällen hat das Umweltamt die umliegenden Reiterhöfe angeschrieben und darum gebeten, ihre Mitglieder an die geltenden Reitregelungen sowie an ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber anderen Erholungssuchenden zu erinnern.
Danach wurde ein Anstieg der Anmeldungen von Reitkennzeichen bei der Unteren Naturschutzbehörde festgestellt. Weitere Beschwerden sind seitdem nicht eingegangen.
Reitmöglichkeiten im Dortmunder Stadtgebiet
Im Dortmunder Stadtgebiet gibt es vergleichsweise großzügige Möglichkeiten zum Reiten. Das liegt daran, dass die Stadt Dortmund derzeit auf eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung des Reitens verzichtet. Viele Wegen können auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen in § 58 Absatz 1 und 2 sowie § 59 LNatSchG NRW genutzt werden.
Solange das Miteinander von Reiter*innen und anderen Erholungssuchenden weiterhin konfliktfrei bleibt und keine anderen Konflikte entstehen, zum Beispiel aus naturschutzfachlichen Gründen, sieht das Umweltamt derzeit keinen Anlass bestehende Wege für das Reiten zu sperren oder eine Allgemeinverfügung nach § 58 Absatz 4 LNatSchG NRW zu erlassen.
Downloads
Kontakt
Stadt Dortmund - Umweltamt - Reitabgabe
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
-
Montagbis und bis
-
Dienstagbis und bis
-
Mittwochbis und bis
-
Donnerstagbis und bis
-
Freitagbis
Vorsprachen sind ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache möglich!
Stadt Dortmund - Umweltamt - Reitwege
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
-
Montagbis und bis
-
Dienstagbis und bis
-
Mittwochbis und bis
-
Donnerstagbis und bis
-
Freitagbis
-
SamstagGeschlossen
-
SonntagGeschlossen
Vorsprachen sind ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache möglich!
Informationen zum Artenschutz-Projekt "Arterhaltung Evers-Reisfisch" des Zoos Dortmund.
Andenkondore gehören zur Familie der Neuweltgeier (Cathartidae). Sie ernähren sich in erster Linie von Aas.
Informationen zur Gastronomie im Zoo Dortmund
Informationen zu aktuellen Baustellen im Zoo Dortmund
Informationen zu Artenschutz-Projekten des Zoo Dortmund
Der Große Ameisenbär ist weder Ameise noch Bär. Jedoch ernährt er sich nahezu ausschließlich von Ameisen und Termiten.
Informationen zum Artenschutz-Projekt "Arterhaltung Simandoa-Höhlenschabe" des Zoos Dortmund.
Erfahren Sie, wie Sie Vermarktungsgenehmigungen für besonders gefährdete Tier- und Pflanzenarten gemäß der EG-Verordnung erhalten können.
Informationen über den/ die ehrenamtliche*n Tierschutzbeauftragte*n der Stadt Dortmund
Fischerprüfung in Dortmund: Anmeldung, Voraussetzungen und Unterlagen. Alle Infos für angehende Fischer!
Erfahren Sie, wie Sie den Erwerb und die Meldung von artgeschützten Tieren beim Umweltamt Dortmund durchführen müssen.
Fütterungszeiten der Tiere im Dortmunder Zoo
Die Zoo-Ordnung des Zoo Dortmunds
Die Familie der Tapire gehört zu den primitivsten Großsäugern der Welt. Der schwarzweiße Schabrackentapir stellt eine von vier Tapirarten dar.
Erfahren Sie alles über die Kennzeichnungspflicht für bestimmte geschützte Tierarten und die zugelassenen Methoden gemäß Bundesartenschutzverordnung.