Stadt Dortmund Wappen
  1. Startseite
  2. Themen
  3. Mobilität & Verkehr
  4. Baumaßnahmen & Projekte
  5. Bauzaun lässt hopfen!
Tiefbauamt zur Fachbereichsstartseite

Baumaßnahmen & Projekte

Bauzaun lässt hopfen!

Baustellen werden oft nur als störend wahrgenommen, aber das Projekt "Bauzaun lässt hopfen" möchte das langfristig ändern. Ziel ist es, Baustellen in Dortmund schöner und umweltfreundlicher zu gestalten. Die Idee ist, den typischen Metallbauzaun in eine kleine grüne und urbane Oase mitten in der City zu verwandeln.

Die Baustelle an der Kampstraße rund um den Pylon an der Reinoldikirche dient als Testobjekt. Hier werden vier Bauzaunelemente mit Pflanzen wie Hopfen und anderen Gewächsen begrünt. Diese Maßnahme soll den Ort nicht nur attraktiver gestalten, sondern auch das Klima in der City verbessern und die Umgebung abkühlen.

Was ist der Hopfenbauzaun?

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Kästen wurden von David Curtis von Pandora 2.0 gebaut, konstruiert und bepflanzt. Das Projekt ist vollständig nachhaltig konzipiert und dient als Pilotprojekt, um die Machbarkeit für zukünftige Anwendungen zu testen. Es ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angesetzt.

Teil des Konzepts sind auch Baustellenschilder, die aus upgecyceltem Holz und biozidfreier Farbe hergestellt wurden und wiederverwendbar sind. Diese Schilder sind mit Informationen zum Projekt und einem QR-Code zur Projektseite gestaltet und passen zu dem Teil "grün und urban" des neuen Dortmunder Markennarrativs.

Zusätzlich zu den Blumenkästen sind die Konstruktionen mit Sitzplätzen ausgestattet, um einen Teil der fehlenden Sitzmöglichkeiten an der Reinoldikirche während der Bauarbeiten zu kompensieren. Diese Sitzplätze bieten Passant*innen die Möglichkeit, kleine Pausen einzulegen, sei es für ein Brötchen in der Mittagspause oder eine kurze Pause beim Einkaufen.

Nachhaltigkeit und Dortmunder Handarbeit

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis auf dem Weg zur Kampstraße mit dem Hopfen auf dem Fahrrad
David Curtis auf dem Weg zur Kampstraße mit dem Hopfen auf dem Fahrrad.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Blumenkästen wurden in Handarbeit von David Curtis bei Pandora 2.0 hergestellt. Sie sind verzinkt und kommen komplett ohne Schrauben und Nägel aus, was sie extrem belastbar und bei guter Pflege bis zu 20 Jahre nutzbar macht. Die meisten Pflanzen wurden in Dortmund auf dem Bauhof von Pandora 2.0 herangezogen.

Der Transport der Blumenkästen erfolgt klimaneutral mit dem Fahrrad. Zudem wurde bewusst auf Plastikbanner verzichtet, um Müll zu vermeiden.

Pandora 2.0 und Stadt Dortmund arbeiten Hand in Hand

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Konstruktion stammt von David Curtis, dem Kopf hinter Pandora 2.0. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurden die Blumenkästen mit Sitzmöglichkeit gebaut und bepflanzt. Pandora 2.0 ist ein lokaler Treffpunkt aus Seecontainern in der Dortmunder Nordstadt, der nachhaltige Gestaltung von Brachflächen und sozialen Zusammenhalt fördert.

Ihre offenen und gemeinschaftlich organisierten Räume bieten Künstler*innen, Kreativen und Start-Ups einen Platz. Mit dem Motto „EINFACH MACHEN“ verwandelt Pandora 2.0 ungenutzte Flächen in schöne Orte und verbessert die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaft.

„Bauzaun lässt hopfen!“ ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Tiefbauamt und dem Fachbereich Marketing und Kommunikation , dem Grünflächenamt , sowie eines der ersten Pop-Up-Projekte des Citymanagements .

Mehr zum Thema

Stadtteilmarketing

Das Stadtteilmarketing stärkt Identität und Image des Quartiers und zeigt: Westerfilde & Bodelschwingh ist außen grün und innen bunt!

Radverkehrsbeschleunigung

Die Verkehrstechnik "Radverkehrsbeschleunigung an Lichtsignalanlagen" ist mit dem Projekt für den Deutschen Fahrradpreis 2025 nominiert.

Forstbetrieb

Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Aufgaben des Dortmunder Forstbetriebs, von Forstarbeiten bis zur Umweltbildung.

Ernährungswende

Das Dortmunder Umweltamt informiert zum Projekt "Ernährungswende".

Geoportal der Stadt Dortmund

Dortmund bietet Ihnen vielseitige raumbezogene Daten zum Stadtgebiet. Mit Basiskarte, Luftbild & Stadtplan finden Sie wichtige Einrichtungen.

Dortmund tischt auf

Das Umweltamt setzt sich beim Projekt "Dortmund tischt auf" für gutes Essen in Schulen und Kitas ein.

Ziel 5: Geschlechtergerechtigkeit

Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 5: Geschlechtergerechtigkeit in Dortmund

netz.NRW – Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften e.V.

Informationen rund um das Projekt: Netz NRW des fünften Ziels: Geschlechter-Gleichheit.

Energetische Quartiersentwicklung

Die Stadterneuerung Westerfilde & Bodelschwingh mit insgesamt 220 Hektar. Einfamilienhäuser eingebettet in viel Grün.

Klimafolgenanpassung

Klimawandel in Dortmund: Extremwetter und ihre Folgen. Notwendigkeit schneller Maßnahmen für die Stadt und ihre Bürger.

Quartiersmanagement Nordstadt

Informationen rund um das Projekt: Quartiersmanagement Nordstadt, zur Erfüllung des zehnten Ziels: Weniger Ungleichheiten.

Bebauungsplan Wohnsiedlung Hohenbuschei

Informationen der Stadt Dortmund über die Einhaltung der Festsetzungen für die Gestaltung der Außenanlagen in der Wohnsiedlung Hohenbuschei

Dortmunder Straßengalerie

Lokale Künstler*innen gestalten Verteilerkästen in der Dortmunder Innenstadt. So wächst so eine lebendige Urban-Art-Galerie.

Radfahren in Dortmund

Erkunden Sie Dortmund auf dem Fahrrad: von grünen Wegen bis Mountainbike-Strecken, die Stadt bietet vielseitige Radmöglichkeiten für alle.

Fairer Handel - Eine Welt

Fairer Handel fördert gerechte, nachhaltige Handelsbeziehungen zwischen Produzenten in Entwicklungsländern und Verbrauchern durch faire Preise und soziale Standards