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Nummer 1 in Afrika: Ghana-Metropole Kumasi ist neue Partnerstadt

Quirlig, exotisch, geschichtsträchtig und modern. Die Drei-Millionen-Metropole Kumasi in Süd-Ghana ist Dortmunds zehnte Partnerstadt – die erste auf dem afrikanischen Kontinent. Sie gilt als „Gartenstadt Westafrikas“ und ist Zentrum der Bevölkerungsgruppe der Ashantis.

Martin van der Pütten war für die Dortmunder Auslandsgesellschaft im April 2023 in Kumasi zu Gast. Seine Eindrücke: „Extrem grün, extrem trubelig, aber eine sehr gute Luft. Kumasi ist eine der größten Handelsmetropolen Westafrikas. Die Ein- und Ausfallstraßen sind voller Geschäftigkeit. Besonders beeindruckend sind die Menschen: freundlich, zuvorkommend, angenehm.“

Bild: Stadt Dortmund / Michael Leischner
Innenstadt von Kumasi, Ghana, mit viel Verkehr und Personen
Kumasi ist die erste afrikanische Stadt, mit der Dortmund eine Städtepartnerschaft plant.
Bild: Stadt Dortmund / Michael Leischner

Die Wohlfühl-Oase kann auch Wissenschaft. Mehrere Hochschulen sind dort ansässig, darunter die renommierte Kwame Nkrumah University of Science and Technology, die auch die Partneruniversität der TU Dortmund ist. Und in der Gartenstadt blüht die Start-up-Szene mit inzwischen sieben Business and Innovation Hubs.

Top-Attraktion der Stadt ist der gigantische „Kejetia Market", mit über 11.000 Ständen und 40.000 Händlern einer der größten Märkte Afrikas. Reiseführer empfehlen nicht ortskundigen Besuchern einen Guide, um sich nicht zu verirren. Außerdem berühmt: der Manhyia Palace, Sitz des Ashanti-Königs und der 35 Kilometer entfernte Lake Bosumtwi, der vor über einer Million Jahre durch einen Meteoriteneinschlag entstand.

Prominentester Sohn Kumasis ist der der frühere UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Anan (1938 - 2018). Aber auch viele internationale Fußballstars stammen aus der Ashanti-Meropole. Beispiele: der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Anthony Yeboah und der Ex-Bayern-Profi Sami Kuffour. In Dortmund bestens bekannt: die früheren Borussen Ibrahim Tanko und Bashiru Gambo, die ebenfalls in Kumasi geboren wurden.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
OB Westphal mit Vertretern der Stadt Kumasi
Samuel Pyne (r.) und Botschafterin Gina Ama Blay trugen sich im Beisein von OB Thomas Westphal ins Goldene Buch der Stadt ein.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Im Jahr 2022 beauftragte der Rat der Stadt Dortmund die Verwaltung, eine neue Städtepartnerschaft bevorzugt in Subsahara-Afrika vorzuschlagen. Aufgrund der bereits bestehenden guten Beziehungen fiel die Wahl auf Kumasi. Ghana ist zudem Partnerland des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Rat der Stadt stimmte zu. Die Entscheidung wurde durch die erfolgreiche Zusammenarbeit in Sachen Nachhaltigkeit zwischen Dortmund und Kumasi begünstigt. Am 14. Mai unterzeichneten OB Thomas Westphal und sein Amtskollege Samuel Pyne im Dortmunder Rathaus die Städtepartnerschaftsurkunde.

Unter anderem unterstützt das Dortmunder Büro für Internationale Beziehungen die Vermarktung einer Schokolade aus Ghana im Ruhrgebiet. Die fair gehandelte Stadtschokolade ist mittlerweile an verschiedenen Orten in Dortmund erhältlich.

Bild: Adobe
Strassenszene in Kumasi
Die City von Kumasi. Oberhalb des Kreisverkehres sieht man die Kathedrale der Stadt.
Bild: Adobe

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