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Auszeichnung

Stadt Dortmund gewährt Chancengleichheit bei der Jobvergabe

Gleiche Chancen für alle und eine vielfältige Belegschaft – dafür setzt sich die Stadt Dortmund als Arbeitgeberin ein. Nun erhielt sie für ihre anhaltenden Bemühungen und Erfolge das "TOTAL E-QUALITY"-Prädikat.

Die Auszeichnung wurde der Stadt bereits zum vierten Mal verliehen. TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. verleiht das Prädikat an Kommunen, Unternehmen und Organisationen, die sich durch ein hohes Engagement und Aktivitäten in verschiedenen Gleichstellungs- und Diversitätsfeldern auszeichnen.

Thomas Westphal
Oberbürgermeister Stadt Dortmund

Gleichstellung ist für uns nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg der Stadt Dortmund

"Gleichstellung ist für uns nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg der Stadt Dortmund", würdigt Oberbürgermeister Thomas Westphal die Bedeutung des Prädikats.

Mehr Frauen in Führung

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Dortmund den Frauenanteil unter ihren Beschäftigten auf 64 Prozent und den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 48 Prozent gesteigert – 2017 waren es noch 42 Prozent. Gewachsen ist auch der Anteil an Mitarbeitenden, die in Teilzeit führen.

Best Practice aus Dortmund

"Im Aktionsfeld ,Strukturelle und strategische Verankerung von Chancengleichheit‘ ist die Stadt Dortmund hervorragend aufgestellt", bestätigt der "TOTAL E-QUALITY" e.V. Einige Beispiele: Die Stadt Dortmund startete im Jahr 2021 den Werteprozess „Wir, gemeinsam, jetzt. Zusammen für Dortmund!", dessen Ziel ein gemeinsames Grundverständnis für alle Mitarbeitende der Stadtverwaltung ist.

Mentoring-Programme und Führungsfrauennetzwerke unterstützen die Frauen in der Stadtverwaltung. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, setzt die Stadt Dortmund u.a. auf Flexibilität von Arbeitsort und Arbeitszeit. Im Jahr 2022 wurde die entsprechende Dienstvereinbarung zur mobilen Arbeit unterzeichnet.

Ausstrahlung in die Stadtgesellschaft

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen sensibilisiert die Stadt Dortmund sowohl ihre Mitarbeitenden als auch die Stadtgesellschaft für Chancengleichheit. Maßnahmen im Themenfeld "Frauen in die Politik" fördern die politische Teilhabe von Frauen. Dazu gehören Projekte wie "She for Democracy“", "Misch dich ein" sowie "FrauenMachtZukunft".

Weitere Beispiele: Die Stadt Dortmund fördert wertschätzendes, vorurteilsfreies Verhalten, etwa mit der geplanten Dienstvereinbarung "Mobbing". Um die Istanbul-Konvention zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf kommunaler Ebene umzusetzen, hat die Stadt im Jahr 2023 eine eigene Koordinierungsstelle eingerichtet, die dem Gleichstellungsbüro zugeordnet ist. Die bereits seit 12 Jahren bestehende Koordinierungsstelle LSBTIQ* haben einen Aktionsplan auf den Weg gebracht, um die Akzeptanz von LSBTIQ* zu fördern.

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, denn sie bestätigt uns, dass wir mit unseren vielfältigen Maßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung auf dem richtigen Weg sind", sagt Maresa Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund.

Total E-Quality Deutschland e.V.

Der Verein Total E-Quality Deutschland e.V. würdigt mit seinem Prädikat Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die sich besonders für Geschlechter- und Diversitätsgleichheit in ihren Institutionen einsetzen und um die Auszeichnung bewerben können. Die Preisverleihung findet jährlich an wechselnden Orten statt, in diesem Jahr bei BIG direkt gesund in Dortmund. Die Stadt Dortmund erhielt das Prädikat zuvor in den Jahren 2014, 2017 und 2020.

Schlagwörter

LSBTIQ*

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