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Stadtplanung

„Eindrucksvoll und modellhaft“: Städtebaupreis für Speicherstraße

Das Hafenquartier Südliche Speicherstraße ist beim Deutschen Städtebaupreis 2025 gewürdigt worden. Die Entwicklung des Wissens-, Kreativ- und Digitalquartiers direkt am Hafenbecken in der Nordstadt erhielt in Berlin eine Auszeichnung.

Bild: Stadt Dortmund / Susanne Volkwein
Hafenquartier Südliche Speicherstraße beim Deutschen Städtebaupreis 2025 ausgezeichnet: Titelblatt Bewerbung um den Deutschen Städtebaupreis 2025.
Hafenquartier Südliche Speicherstraße beim Deutschen Städtebaupreis 2025 ausgezeichnet: Titelblatt Bewerbung um den Deutschen Städtebaupreis 2025.
Bild: Stadt Dortmund / Susanne Volkwein

„Das Hafenquartier in Dortmund zeigt eindrucksvoll und modellhaft, wie aus einem Industrieareal ein zukunftsfähiges Stadtquartier wird, das Innovation, Identität und Integration vereint – mit einer Strahlkraft, die weit über Dortmund hinausreicht“, hieß es am Freitag in der Laudatio.

Konkurrenz ausgestochen

61 Projekte aus ganz Deutschland hatten sich in der Hauptkategorie um den Preis der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) beworben. 25 von ihnen nahm die Jury vor Ort in Augenschein. Schließlich blieben neun übrig, die bei der Preisverleihung gewürdigt wurden. In diesem Feld errang das Dortmunder Projekt eine der vier mit jeweils 1.000 Euro dotierten „Auszeichnungen“ nach dem „Hauptpreis“. Zusätzlich waren auch noch vier undotierte „Belobigungen“ vergeben worden.

Attraktiver Stadtraum mit breitem Nutzungsmix

An der südlichen Speicherstraße ist ein neuer, lebendiger Stadtraum in attraktiver Wasserlage auf ehemals unzugänglichem, industriell genutztem Hafengebiet entstanden. Nutzungsschwerpunkte liegen auf Forschung, Kreativität und Digitalität, bereichert um Aspekte wie Gastronomie, Bildung und Beratung. Diesen breiten Nutzungsmix lobte die Jury des Städtebaupreises als „besonders beeindruckend“.

Starke Konzepte erhalten den Zuschlag

Bild: Kreativmedia / Marten Ronneburg
Personengruppe Preisverleihung
Die Dortmunder Delegation in Berlin freut sich über den Städtebaupreis für die Speicherstraße.
Bild: Kreativmedia / Marten Ronneburg

Um das Quartier zu entwickeln, platzierte die Stadt als eigenes Projekt die Akademie für Theater und Digitalität und vergab weitere Grundstücke an private Investoren mit starken Konzepten. Den öffentlichen Raum gestaltete die Stadt aufwändig mit hoher Aufenthaltsqualität. Hafentypische Elemente blieben erhalten oder wurden gestalterisch aufgegriffen. Zudem hielt viel Grün Einzug ins Quartier, von über 90 neuen Bäumen bis zu mehreren Wildblumenwiesen.

Von den insgesamt acht Hochbauprojekten sind vier bereits fertig: zum einen die beiden Bestandsumbauten des Bildungs- und Beratungshauses Heimathafen Nordstadt und des Lensing Media Port. Zum anderen die Neubauten des Leuchtturms am Anleger mit dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik ISST und die Akademie für Theater und Digitalität. Für die vier weiteren Hochbauten liegen konkrete Planungen vor. Die Quartiersentwicklung läuft aktuell im nördlichen Abschnitt der Speicherstraße weiter.

Wanderausstellung macht Projekt bundesweit bekannt

Als beim Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnetes Projekt wird das Hafenquartier Südliche Speicherstraße nun Teil der Wanderausstellung „Stadt Bauen“, die ab September bundesweit gezeigt wird, sowie einer gleichnamigen Buchpublikation. Zuletzt hatte Dortmund 2018 den Deutschen Städtebaupreis gewonnen, mit der Entwicklung des „Hörder Dreiklangs“ aus Phoenix See, Phoenix West und der Stadterneuerung im Hörder Zentrum.

Die Projekte „Gestaltung öffentlicher Raum Speicherstraße-Süd“ und „Heimathafen Nordstadt“ wurden gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie die Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

speicherstrasse.com

www.dasl.de/deutscher-staedtebau-preis

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